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Gysi zu Lobbyregister: „Es gibt Unterschiede zwischen Nebentätigkeit und Korruption“

  • Abgeordnete sollten kein Honorar für Lobbyarbeit erhalten, fordert der Linken-Politiker Gregor Gysi.
  • Er sprach sich für die Einführung eines Lobbyregisters aus.
  • Gysi wies aber auch darauf hin, dass es einen großen Unterschied zwischen einer Nebentätigkeit und Korruption gebe.
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Berlin . Der Linken-Politiker Gregor Gysi hat sich für die Einführung eines Lobbyregisters ausgesprochen. Abgeordnete sollten auf keinen Fall Honorare für Lobbyarbeit erhalten, sagte der außenpolitische Sprecher der Linken-Bundestagsfraktion am Freitag.

Gysi äußerte sich im Deutschlandfunk. Außerdem sei ein Verbot von Honoraren für Reden denkbar - hierbei müsse jedoch differenziert werden. „Wenn ich (...) Vorlesungen an einer Universität halte oder wenn ich juristische Vorträge ausarbeiten muss, ist das etwas anderes, als wenn ich eine reine politische Rede halte“, sagte Gysi.

Gysi wies jedoch darauf hin, dass es einen großen Unterschied zwischen einer Nebentätigkeit und Korruption gebe. Denn er selbst erhalte etwa ein Honorar für seine Autobiografie.

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Zuletzt waren in der sogenannten Maskenaffäre Rufe nach mehr Transparenz lauter geworden. Drei Politiker aus den Reihen der Union hatten nach Lobbyismus- und Korruptionsvorwürfen Konsequenzen gezogen. Die beiden Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann und Nikolas Löbel (ehemals CDU) legten ihr Mandat nieder - Löbel verließ außerdem die Partei. Georg Nüßlein (ehemals CSU) trat ebenfalls aus seiner Partei aus, behielt aber sein Bundestagsmandat.

RND/dpa

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