Spahn glaubt ans Gurgeln: kann womöglich Corona-Gefahr verringern

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit

Osnabrück. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass die Gefahr einer Corona-Ansteckung im Privatbereich womöglich durch Gurgeln verringert werden kann. „Wissenschaftlich belegt ist das noch nicht. Aber die Idee dahinter ist, dass Gurgeln mit Mundspülungen aus in Alkohol gelösten ätherischen Ölen oder sogar Kochsalz die Viruslast im Mund-und-Rachen-Raum senken soll“, sagte Spahn der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Er selbst gurgele ohnehin regelmäßig.

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Eine explizite Gurgel-Empfehlung wie die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene wollte Spahn nicht aussprechen, das müsse letztlich jeder selbst wissen. „Aber schaden tut es sicher nicht“, sagte er. Zudem warb Spahn für die Einhaltung einer einfachen Faustregel: „Verhalte dich so, als hättest du Corona: Dann hält man doch ganz automatisch Abstand und ist insgesamt vorsichtiger.“

Spahn – Zahl der Kontakte reduzieren
09.12.2020, Berlin: Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, kommt mit einer FFP2-Maske zu einer Pressekonferenz in seinem Ministerium.  Er stellte die neue Rechtsverordnung zur Versorgung von Risikogruppen mit FFP2-Masken vor. Die Zahl der binnen 24 Stunden gemeldeten Todesf��lle im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat einen neuen H��chststand erreicht. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn warnt davor, dass Bürger mit Blick auf mögliche Schließungen von Geschäften nun in die Innenstädte strömen.

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Spahn wird Familie zu Weihnachten nicht treffen

An Familien appellierte Spahn, zu Weihnachten auch auf innerdeutsche Reisen zu verzichten. „Den Ort der Familienfeier in das Bundesland mit den großzügigsten Regeln zu legen, fände ich nicht richtig. Denn auch innerhalb der Familien kann Covid-19 ganz schnell gefährlich werden“, sagte der Minister. Er selbst werde Weihnachten zum ersten Mal, seitdem er denken könne, nicht mit Eltern und Geschwistern gleichzeitig zusammenkommen. „Das ist sehr schade. Aber es hilft, das Virus in Schach zu halten.“

RND/dpa

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