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Grütters befürwortet Grönemeyers Solidaritäts-Appell an reiche Menschen

  • Reiche könnten in der Corona-Pandemie die Kulturszene unterstützen - das hatte Sänger Herbert Grönemeyer vorgeschlagen.
  • Kulturstaatsministerin Monika Grütter hat sich nun erfreut über diese Idee gezeigt.
  • Sie freue sich, wenn ein berühmter Künstler wie Grönemeyer sich so beispielhaft äußere.
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Berlin. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat sich erfreut gezeigt über einen Solidaritätsappell des Musikers Herbert Grönemeyer an wohlhabende Menschen. „Ich finde diese Idee von Grönemeyer ganz großartig“, sagte die CDU-Politikerin in der RBB-Sendung „Talk aus Berlin“. Sie freue sich, wenn „ein berühmter Künstler wie Herbert Grönemeyer eine solche Initiative startet und sich selber beispielhaft äußert“. Dies sei eine von vielen Initiativen direkt von Künstlerinnen und Künstlern.

Grönemeyer („Mensch“) hatte zur Stützung der coronabedingt leidenden Kulturszene mehr Einsatz von Wohlhabenden gefordert. In der „Zeit“ sprach sich der 64-Jährige für eine „Kultur der gemeinsamen Verantwortung und des Mitgefühls“ aus. „Wäre die Zeit nicht günstig für eine Solidaritätssonderzahlung der Vermögendsten“, fragte Grönemeyer. Wenn sich die Wohlhabendsten zu Sonderzahlungen bereit erklären würden, stünde Geld zur Verfügung, um Existenzen zu sichern, Pleiten aufzufangen und Ängste zu mildern.

RND/dpa

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