Grünen-Chefin Baerbock: „Ja, ich traue auch mir das Kanzleramt zu“

  • Die Grünen wollen ihre Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl erst im nächsten Jahr klären.
  • Die Parteichefs stehen beide bereit für das höchste Regierungsamt.
  • Nach Robert Habeck erklärt nun auch Annalena Baerbock: „Ja, ich kann.“
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Berlin. Grünen-Chefin Annalena Baerbock traut sich nach eigenen Worten das Kanzleramt zu. Mit Blick auf die Bundestagswahl im Herbst kommenden Jahres sagte sie der „Bild am Sonntag“: „Ja, ich traue auch mir das Kanzleramt zu“. Sie ergänzte, dass sie es auch ihrem Co-Chef Robert Habeck zutraue.

Man werde „gemeinsam entscheiden, was das Beste für das Land und unsere Partei ist“.

Die Grünen wollen ihre Spitzenkandidatur erst nächstes Jahr klären. Habeck hatte zuletzt ebenfalls erklärt, dass er sich das Kanzleramt zutrauen würde. Die SPD hatte im Sommer mit Olaf Scholz als erste Bundestagspartei bereits einen Kanzlerkandidaten ins Rennen geschickt.

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Baerbock: Noch kein „Kanzler vom Himmel gefallen“

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Baerbock sagte der „BamS“: „Für alle, die gerade im Gespräch sind, gilt: Niemand ist als Kanzler vom Himmel gefallen. Alle müssten im Amt dazulernen. Ich selbst hatte bislang zum Beispiel noch kein Regierungsamt.“

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Sie bringe aber etwa „internationale Erfahrungen und europäische Verankerung“ mit. „Drei Jahre als Parteichefin, Abgeordnete und Mutter kleiner Kinder stählen ziemlich“, so Baerbock.

RND/cle/dpa

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