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Umfrage: Mehr als ein Drittel der Deutschen würden Habeck für Baerbock einwechseln

  • Mehr als ein Drittel der Deutschen ist dafür, dass die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mitten im Wahlkampf von ihrem Co-Parteivorsitzenden Robert Habeck abgelöst wird.
  • Nur 24 Prozent meinten, Baerbock solle Kanzlerkandidatin bleiben.
  • Bei den Anhängern der Grünen und der Linken überwiegen weiterhin die Sympathien für Baerbock.
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Berlin. Mehr als ein Drittel der Deutschen ist dafür, dass die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mitten im Wahlkampf von ihrem Co-Parteivorsitzenden Robert Habeck abgelöst wird.

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Baerbock-Buch wird mit Quellenangaben versehen
1:00 min
Baerbock wird vorgeworfen, in ihrem aktuellen Buch Textstellen ungekennzeichnet aus anderen Veröffentlichungen übernommen zu haben.  © dpa

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 35 Prozent dafür aus. Nur 24 Prozent meinten, Baerbock solle Kanzlerkandidatin bleiben. 41 Prozent machten keine Angaben.

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Baerbock steht in der Kritik, weil sich in ihrem Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ auffallende sprachliche Ähnlichkeiten zu anderen Veröffentlichungen finden. Zudem hatte sie Sonderzahlungen der Partei verspätet an den Bundestag gemeldet. Auch mussten Partei und Kandidatin Angaben in Baerbocks Lebenslauf korrigieren.

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Nach einem Hoch unmittelbar nach der Nominierung Baerbocks als Kanzlerkandidatin haben die Grünen in den Wahlumfragen wieder deutlich an Zustimmung verloren. Habeck, der lange selbst als Kanzlerkandidat gehandelt worden war, hat die Diskussion um eine Ablösung Baerbocks in der „Süddeutschen Zeitung“ allerdings als „Kokolores“ bezeichnet.

Bei den Anhängern der Grünen überwiegen weiterhin die Sympathien für Baerbock. Hier liegt sie in der YouGov-Umfrage mit 54 zu 32 Prozent vor Habeck. Auch die Wähler der Linken wünschen sich eher, dass Baerbock als Kanzlerkandidatin weitermacht (36 zu 33 Prozent). Bei allen anderen im Bundestag vertretenen Parteien überwiegt der Wunsch nach einem Kandidatenwechsel.

RND/dpa

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