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Habeck zum Wahlkampf: „Es heißt ja nicht Wahlkuscheln“

  • Harte Auseinandersetzung im Wahlkampf findet Grünen-Chef Robert Habeck in Ordnung.
  • „Es heißt ja nicht Wahlkuscheln“, sagt er.
  • Die allgemeine politische Auseinandersetzung sollte aber weniger auf Empörungsrituale, sondern auf Gelassenheit setzen – die „Vertwitterisierung“ sei keine gute Entwicklung.
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Berlin. Der Grünen-Co-Vorsitzende Robert Habeck hat eine zunehmende Inhaltsleere politischer Auseinandersetzungen beklagt. „Der politische Diskurs ist schon eine Weile zunehmend verwahrlost“, sagte Habeck dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Es zählt die schnelle Schlagzeile, der heftige Spruch, das Empörungsritual, die erste laute Reaktion. Nicht Reflexion, Gelassenheit, Großmut und die inhaltliche, gesellschaftliche Debatte.“

Habeck sprach in diesem Zusammenhang von einer „Vertwitterisierung“. Dies trage zur Härte des diesjährigen Bundestagswahlkampfs bei.

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Verschärft werde die Lage dadurch, dass erstmals seit 1949 kein Bundeskanzler und keine Bundeskanzlerin sich zur Wiederwahl stelle und sich erstmals eine andere Partei als Union und SPD um das Kanzleramt bewerbe. Die normalen Strukturen des Wahlkampfs griffen nicht mehr. „Weder ‚Sie kennen mich‘ funktioniert noch ‚Die muss weg‘“, sagte Habeck.

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Ein harter Wahlkampf mit heftigen Vorwürfen der politischen Konkurrenz sei in Ordnung. „Das darf die Konkurrenz natürlich. Es heißt ja Wahlkampf und nicht Wahlkuscheln“, sagte er. Es werde mit solchen Angriffen aber auch von eigenen Unzulänglichkeiten abgelenkt.

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