Grünen-Chef Habeck sieht harten Wahlkampf

  • Pannen, Fehler und ein knappes Ergebnis bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt - die letzten Wochen waren nicht leicht für die Grünen.
  • Ihr Co-Vorsitzender Robert Habeck erwartet auch weiterhin harte Wahlkämpfe für seine Partei.
  • Die Landtagswahl in Thüringen werde auch von den „Kräften“ der Bundestagswahl geprägt sein, sagte Habeck.
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Weimar. Grünen-Co-Chef Robert Habeck sieht harte Wahlkämpfe für seine Partei bei der Bundestagswahl und der geplanten Landtagswahl in Thüringen.

„Und man muss ehrlich sein: Sachsen-Anhalt, das Ergebnis von vor ein paar Wochen zeigt, dass auch dieser Landtagswahlkampf ein harter werden wird, dass nichts selbstverständlich ist und dass grüne Erfolge zu erzielen in Thüringen harte Arbeit bedeutet“, sagte Habeck in einer Video-Botschaft am Samstag bei einer Landesdelegiertenkonferenz der Thüringer Grünen in Weimar.

Nur 5,9 Prozent in Sachsen-Anhalt

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Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hatten die Grünen in Umfragen teils zweistellig gelegen. Bei der Wahl am 6. Juni schafften sie es mit einem Ergebnis von 5,9 Prozent nur relativ knapp in den Landtag.

Ähnlich war es den Grünen bereits 2019 in Thüringen ergangen. Auch damals lagen sie zunächst teils im zweistelligen Bereich und erreichten dann bei der Wahl im Oktober 2019 nur 5,2 Prozent. Sie schafften damit nur knapp den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde.

Die Landtagswahl in Thüringen werde auch von den „Kräften“ der Bundestagswahl geprägt sein, sagte Habeck. „Und die Kräfte heißen Erneuerung, das Land fit machen für die Zukunft, rauskommen aus unfruchtbaren Polaritäten, aus dümmlichen Gegensätzen hin zu einer neuen politischen Kraft oder Verwaltung des Status Quo, gegebenenfalls ein Zurück in die Vergangenheit.“

RND/dpa

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