Grüne Jugend kritisiert Ampelparteien für Verhandlungsstand beim Klimaschutz

  • Vor den am Donnerstag startenden Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP hat die Grüne Jugend Kritik an den Ampel-Parteien geäußert.
  • Die Nachwuchsorganisation zeigte sich enttäuscht vom Verhandlungsstand beim Klimaschutz.
  • Dabei schloss sie sich den Forderungen der Organisation Fridays for Future an.
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Berlin. Die Grüne Jugend hat sich kritisch zu den bisherigen Vorschlägen der Ampel-Verhandlungspartner zum Klimaschutz geäußert. „Im bisherigen Verhandlungsstand der Ampel kommt der Klimaschutz zu kurz“, schrieb die Nachwuchsorganisation von Bündnis 90/Die Grünen am Mittwochvormittag auf Twitter. Den Forderungen der Klima-Aktivisten von Fridays vor Future schließe sich die Organisation an, heißt es dort weiter.

Die Grüne Jugend fordert SPD, Grüne und FDP in ihrem Tweet dazu auf, die Emissionen von klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid (CO2) so zu begrenzen, dass eine Erderwärmung von mehr als 1,5 Grad verhindert wird. Außerdem fordert die Nachwuchsorganisation einen Ausstieg aus der Nutzung von Erdgas bis spätestens 2035 und einen „konsequenten und sozialverträglichen“ Kohleausstieg bis spätestens 2030.

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Die Organisation Fridays for Future hatte SPD, Grüne und FDP zuvor ermahnt, einen deutlich ambitionierteren Klimaschutz in ihren anstehenden Verhandlungen zur Bildung einer künftigen Bundesregierung festzuschreiben. Am Mittwoch forderten sie in Berlin weitreichende Sofortmaßnahmen in den ersten 100 Tagen. Dazu präsentierten Vertreter der Klimabewegung einen Sechs-Punkte-Katalog.

RND/dpa

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