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Berichte: Großteil der 46 Waffen im Mordfall Lübcke bei Markus H. gefunden

  • 46 Waffen haben Ermittler im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gefunden.
  • Doch wo und bei wem sie sichergestellt wurden, war bislang offen geblieben.
  • Nun ist bekannt, fast alle gehörten Markus H.
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Karlsruhe. Der größte Teil der 46 im Mordfall Lübcke beschlagnahmten Schusswaffen gehören nach Informationen des "Spiegel" dem in Untersuchungshaft sitzenden Markus H. Bei ihm seien mehr als drei Dutzend Waffen sichergestellt worden, berichtete das Nachrichtenmagazin am Freitag. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe äußerte sich auf Nachfrage nicht zu dem Bericht. Doch auch die Süddeutsche Zeitung berichtet, Ermittler hätten im Juli Dutzende Waffen bei Markus H. gefunden.

Fünf Waffen, darunter die Tatwaffe, hatten in einem Versteck gelegen, zu dem der Hauptverdächtige Stephan E. die Ermittler nach seiner Festnahme geführt hatte. Vor gut einer Woche wurde dann bekannt, dass bei Durchsuchungen wesentlich mehr Waffen gefunden worden waren, insgesamt 46 - wo und bei wem, war allerdings offen geblieben.

Auch Dekowaffen darunter

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Nach Informationen aus Sicherheitskreisen muss noch geklärt werden, ob alle sichergestellten Gegenstände tatsächlich unter das Waffengesetz oder andere waffenrechtlichen Vorschriften fallen. Laut "Spiegel" soll H. auch Dekowaffen gesammelt haben, also unbrauchbar gemachte echte Schusswaffen. Er habe sich auch mit der Möglichkeit beschäftigt, solche Waffen wieder scharf zu machen.

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) war am 2. Juni in seinem Haus bei Kassel erschossen worden. Der Generalbundesanwalt geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Über H. und einen zweiten Mann, Elmar J., soll E. an die spätere Tatwaffe gekommen sein. Ihnen wird deshalb Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Bei J. wurde dem "Spiegel"-Bericht zufolge keine der 46 Waffen gefunden.

RND/dpa