Großbritannien will Außenpolitik hin zum Pazifik verlagern

  • Die britische Außenpolitik soll nach Willen des Premierministers Boris Johnson hin zum Pazifik verlagert werden.
  • Im Rahmen seiner ersten Auslandsreise nach dem Brexit reiste Johnson nach Indien.
  • Zudem sollen der Klimawandel und der Artenschutz zu den Top-Prioritäten des Landes werden.
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London. Der britische Premierminister Boris Johnson beabsichtigt nach dem Brexit eine Verlagerung der Außenpolitik hin zu Indien und dem Pazifik. Johnson will am Dienstag entsprechende Pläne vorstellen.

Im Rahmen des Vorhabens reist Johnson im April bei seiner ersten großen Auslandsreise seit dem Ausstieg Großbritanniens aus der EU nach Indien. Der Flugzeugträger „HMS Queen Elizabeth“ der britischen Marine soll in diesem Jahr zu seiner ersten aktiven Stationierung in die Region entsandt werden.

Die britische Regierung will auch den Klimawandel und den Schutz der Artenvielfalt zu einer Top-Priorität in den nächsten zehn Jahren machen. In einer Voraberklärung zu der veränderten Außenpolitik werden China und Russland nicht beim Namen genannt.

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Johnson schrieb aber in einem am Dienstag in der Zeitung „The Times“ veröffentlichten Beitrag, dass Großbritannien „mit gleichgesinnten Demokratien in den USA, in Europa und weltweit“ zusammenarbeiten werde, „um diese Ideen und Überzeugungen gegen diejenigen zu schützen und voranzutreiben, die gegen sie sind“.

RND/AP

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