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Visa für ausländische Lkw-Fahrer in Großbritannien werden verlängert

Ein Teil der Reservetankwagenflotte der Regierung, die in einem Depot im britischen Fenstanton stationiert ist. Die britische Regierung will ausländischen Lkw-Fahrern längere als bislang geplante Visa gewähren, um die Versorgungskrise insbesondere an den Tankstellen in den Griff zu bekommen.

London. Die britische Regierung will ausländischen Lkw-Fahrern längere als bislang geplante Visa gewähren, um die Versorgungskrise insbesondere an den Tankstellen in den Griff zu bekommen.

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Die rund 5000 geplanten Arbeitsgenehmigungen sollen statt bis Weihnachten nun bis Ende Februar ausgestellt werden, teilte die Regierung am Freitagabend mit. Die bisherige Regelung war als nicht attraktiv genug kritisiert worden. Die Treibstoffknappheit an britischen Tankstellen dauerte am Samstag unterdessen an, besonders in London und dem Südosten Englands.

Engpässe beim Sprit – Militär soll aushelfen

Wegen eines massiven Mangels an Lkw-Fahrern ist es im britischen Tankstellennetz zu Engpässen gekommen, während nach Angaben von Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng in den Treibstofflagern eigentlich genug Sprit vorhanden ist.

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Ab Montag sollen 200 Militärangehörige, darunter 100 Fahrer, eingesetzt werden. Der Vorsitzende des Verbands der Tankstellenbetreiber (Petrol Retailers Association), Brian Maddison, sagte der BBC, das werde eine willkommene, aber nicht das Problem lösende Hilfe sein. Es reiche einfach nicht zum Transport der benötigten Mengen.

Brexit wird nicht thematisiert

Die konservative Regierung von Premierminister Boris Johnson versucht derweil, die Diskussion herunterzuspielen, dass die in den letzten Wochen nicht nur bei Benzin aufgetretenen Probleme in Versorgungs- und Lieferketten etwas mit dem Brexit zu tun haben.

Nach dem EU-Austritt haben viele EU-Arbeitnehmer, darunter Zehntausende Lkw-Fahrer, Großbritannien verlassen. Die Regierung beschloss nun auch, von Ende Oktober bis zum Jahresende 5500 ausländische Fachkräfte für die Geflügelindustrie wieder ins Land zu holen - damit in britischen Haushalten an Weihnachten genug Truthahnbraten auf den Tisch kommen kann.

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RND/AP

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