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Mehr Kontakte und Auslandsreisen: Lockerungen in Großbritannien in Kraft

  • In England dürfen sich seit diesem Montag wieder mehr Menschen treffen.
  • Auch sonst gibt es allerhand Lockerungen und Öffnungen.
  • Doch die Sorge vor einer Ausbreitung der sehr ansteckenden, zunächst in Indien entdeckten Virus-Variante bleibt.
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London. Trotz Warnungen vor einer Ausbreitung einer sehr ansteckenden Variante des Coronavirus genießen die Menschen in weiten Teilen Großbritanniens wieder deutlich größere Freiheiten.

Im größten Landesteil England dürfen sich seit Montag bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalte in geschlossenen Räumen treffen und müssen dabei auch keinen Abstand mehr halten. Im Freien sind sogar Treffen mit bis zu 30 Personen erlaubt. Umarmungen und Küsse zwischen Freunden und Verwandten sind wieder gestattet.

Museen, Zoos, Kinos, Theater und Sportstätten können ebenso öffnen wie Hotels und die Innengastronomie. Pubs und Restaurants dürfen aber nur am Tisch bedienen. Zudem ist Urlaub im Ausland wieder erlaubt.

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Allerdings ist eine Wiedereinreise nach Großbritannien ohne Quarantäne nur aus wenigen Ländern möglich, aus der EU steht nur Portugal auf dieser „grünen Liste“. Wer aus Deutschland ankommt, muss sich weiterhin zehn Tage selbst isolieren und auf eigene Kosten zwei Corona-Tests machen.

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Johnson ruft zu „hoher Dosis Vorsicht“ auf

Premierminister Boris Johnson rief die Bevölkerung zu einer „hohen Dosis Vorsicht“ auf. Jeder müsse seinen Teil dazu beitragen, dass der Erfolg des jüngsten Lockdowns sowie des Impfprogramms nicht gefährdet werde, sagte der Regierungschef.

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Wissenschaftler warnten allerdings, die Lockerungen erfolgten in einem „gefährlichen Moment“, da sich die zunächst in Indien entdeckte Corona-Variante in einigen Gegenden rasch ausbreite.

Gesundheitsminister Matt Hancock schloss regionale Lockdowns mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen in betroffenen Regionen wie Bolton und Blackburn in Mittelengland nicht aus.

Bisher plant die Regierung, am 21. Juni alle Corona-Restriktionen aufzuheben. Das soll nun aber am 14. Juni noch einmal überprüft werden.

RND/dpa

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