Greta Thunberg erklärt bösen Blick auf Trump

  • Ein ungeplanter gemeinsamer Moment zwischen Greta Thunberg und Donald Trump hat im Internet für Wirbel gesorgt.
  • Die Klima-Aktivistin strafte den US-Präsidenten mit einem bösen Blick.
  • Jetzt äußerte sie sich zu dem Vorfall.
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Ein Video, das mehrere TV-Sender wie BBC und ARD am Montag veröffentlichten, zeigt, wie US-Präsident Donald Trump mit seiner Delegation hinter den Kulissen des Klimagipfels durch einen Gang des Hauptquartiers der Vereinten Nationen in New York läuft. Greta Thunberg steht wenige Meter entfernt im selben Gang. Trump nimmt keine Notiz von der 16 Jahre alten Schwedin, während sie ihm mit ernster Miene hinterherschaut. Das Video wurde im Internet massenhaft verbreitet und kommentiert.

Jetzt äußert sich die junge Klimaaktivistin selbst zu dem Vorfall. In der am Mittwoch in New York aufgezeichneten schwedischen Talkshow „Skavlan“ erzählt Greta, dass Sicherheitsleute sie aufforderten, Platz zu machen. „Ich habe mich gefragt, was los ist. Dann ist er aufgetaucht. Ich glaube, ich war ziemlich schockiert“, schildert die 16-Jährige das Erlebte. Unter anderem hatte die Bild über den Talkshowauftritt der 16-jährigen Schwedin berichtet.

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Klimagipfel: Merkel kritisiert Thunberg-Rede
1:50 min
Die Bundeskanzlerin hat erstmals Kritik an der Anführerin von Fridays for Future geübt.  © dpa
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Greta ändert nach Trump-Äußerung Selbstbeschreibung auf Twitter

Anschließend fragte der Moderator Greta nach ihrer Meinung über Trumps Tweet, in welchem er sie als „sehr glückliches junges Mädchen“ bezeichnet hatte. „Ich wusste, dass er irgendwann etwas über mich sagen wird“, so die Klimaaktivistin. Natürlich erkenne sie in Trumps Aussage Sarkasmus. Aber es sei verständlich, dass er so etwas schreiben musste.

Auf den überraschenden Kommentar des US-Präsidenten reagierte die 16-jährige Schwedin mit einer Änderung ihrer Selbstbeschreibung bei Twitter. „Ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut“, war am Dienstag als Biografie auf ihrem Twitter-Profil zu lesen.

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Trump gilt als mächtigster Bremser beim Kampf gegen Klimawandel

Thunberg hatte bei dem UN-Gipfel mit einem emotionalen und eindringlichen Appell zu mehr Engagement beim Klimaschutz aufgerufen. Trump hatte entgegen früherer Pläne überraschend doch an der Veranstaltung teilgenommen – kam aber zu spät, verpasste Thunbergs Rede und blieb auch nur wenige Minuten. Trump gilt als mächtigster Bremser beim Kampf gegen den Klimawandel.

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RND/ak/dpa

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