Die nächste Greta-Station: Der UN-Jugendklimagipfel

  • Der Jugendgipfel ist dem UN-Klimagipfel am Montag vorgeschaltet.
  • Die 16-jährige Klimaaktivistin Thunberg wird vermutlich auch sprechen.
  • UN-Generalsekretär Antonio Guterres lobt Fridays for Future und mahnt: „Wir sind im Krieg mit der Natur. Und die Natur schlägt zurück.”
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New York. Nach ihrer Rede vor Zehntausenden Menschen bei den Klimaprotesten in New York wird Aktivistin Greta Thunberg am Samstag beim Jugendklimagipfel der Vereinten Nationen erwartet. Nach UN-Angaben werden bei dem Treffen, das dem Klimagipfel mit Staats- und Regierungschefs am Montag vorgeschaltet ist, etwa 700 Teilnehmer erwartet – die 16-jährige Thunberg wird voraussichtlich auch sprechen.

Bei der Veranstaltung sollen die Jungdelegierten Vorschläge für den Kampf gegen den Klimawandel erarbeiten. Die entwickelten Maßnahmen sollen den Staats- und Regierungschefs danach unterbreitet werden.

Thunberg hatte am Freitag vor Zehntausenden Menschen in New York die weltweiten Klimademonstrationen als „Welle der Veränderung“ gefeiert. „Wir sind nicht nur ein paar junge Leute, die die Schule schwänzen, oder ein paar Erwachsene, die nicht zur Arbeit gegangen sind – wir sind eine Welle der Veränderung. Zusammen sind wir nicht aufzuhalten“, sagte die 16-Jährige am Freitagnachmittag (Ortszeit) unter Jubel und Applaus der Zuhörer im Battery Park an der Südspitze Manhattans.

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„Wenn Sie zu der kleinen Gruppe von Menschen gehören, die sich von uns bedroht fühlen, dann habe ich sehr schlechte Nachrichten für Sie, denn das hier ist nur der Anfang. Es wird Veränderungen geben, ob Sie es mögen oder nicht.“ Den Organisatoren zufolge waren rund 250.000 Menschen zu der Demonstration in New York gekommen, das Bürgermeisteramt der Stadt sprach von rund 60.000.

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Fridays for Future und Klimastreik: Der große Protesttag im Video
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Rund um den Globus gingen Hunderttausende für mehr Klimaschutz auf die Straße. Das RND war in mehreren deutschen Städten dabei.

Thunberg sprach bei der Demonstration in New York von einem „historischen Tag“. „Das ist der größte Klimastreik der Geschichte, und wir sollten alle so stolz auf uns sein, denn wir haben das zusammen geschafft.“

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UN-Generalsekretär Antonio Guterres lobt Fridays for Future: „Die Jugend sagt meiner Generation, dass wir unseren Kurs ändern müssen und dass wir es jetzt tun müssen. Und sie sagt es sehr deutlich.“. © Quelle: imago images/Xinhua

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die Rolle von Fridays for Future für die Debatte um mehr Klimaschutz gewürdigt: „Die Jugend sagt meiner Generation, dass wir unseren Kurs ändern müssen und dass wir es jetzt tun müssen. Und sie sagt es sehr deutlich.“ Die Menschheit sei mit der Natur im Krieg, und die Natur schlage zurück, sagte Guterres anlässlich des heutigen Internationalen Tags des Friedens. Der UN-Generalsekretär verwies darauf, dass sich die Wissenschaftler darin einig seien, dass die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt werden müsse. Ziel sei es, bis spätestens zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein. RND/dpa/jps

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