Maas warnt vor Schnellschüssen bei der Öffnung von Reisezielen

  • Österreichs Kanzler Sebastian Kurz plant eine schrittweise Grenzöffnung für Urlauber aus Deutschland.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) warnt vor derartigen Schnellschüssen.
  • Er erinnert daran, was das Infektionscluster in “Ischgl” angerichtet hat.
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Berlin.. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) dämpft die Erwartungen an eine baldige Öffnung von europäischen Reisezielen. “Ein europäischer Wettlauf darum, wer touristische Reisen zuerst wieder zulässt, führt zu unvertretbaren Risiken”, sagte Maas der “Bild am Sonntag”. Er erinnerte an die Ansteckungsrate im österreichischen Skiort Ischgl: “Was ein Infektionscluster in einem beliebten Urlaubsgebiet in den Heimatländern der Touristen anrichten kann, haben wir bereits erlebt.” Das dürfe sich nicht wiederholen.

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Stattdessen brauche Europa gemeinsame Kriterien für einen Weg zurück zur Reisefreiheit, mahnte Maas. Auslöser für die Warnungen des Außenministers sind unter anderem die Pläne des österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz für eine schrittweise Grenzöffnung für Urlauber etwa aus Tschechien oder Deutschland. “Wir dürfen uns die hart erkämpften Erfolge der letzten Wochen nicht kaputt machen”, erklärte Maas. Sonst werde es noch sehr viel länger Reisebeschränkungen geben.

RND/epd

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