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Polnisch-belarussische Grenze: Aktivisten festgenommen

Polnische Soldaten errichten einen Stacheldrahtzaun an der Grenze zu Belarus.

Warschau. Eine Gruppe von Aktivisten soll in Polen versucht haben, den Stacheldrahtverhau an der Grenze zu Belarus zu durchtrennen. Zwölf Polen und ein Niederländer seien festgenommen worden, teilte der Grenzschutz des EU-Mitgliedstaats am Sonntag bei Twitter mit. Ihnen werde vorgeworfen, „technische Sperren an der Grenze zerstört“ zu haben.

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Innenminister Mariusz Kaminski verurteilte die Aktion als „absolut inakzeptabel“. Die Protestteilnehmer müssten mit „allen strafrechtlichen Konsequenzen“ rechnen. „Auf ähnliche Taten werden wir mit voller Entschlossenheit reagieren“, warnte der Politiker der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS). Wegen illegaler Einreisen aus Belarus will Polen die Absperrungen noch verstärken und errichtet einen Grenzzaun.

Afghanische Flüchtlinge sitzen an Grenze fest

Seit rund zwei Wochen sorgt das Schicksal einer Gruppe von afghanischen Flüchtlingen für Aufmerksamkeit, die an der belarussischen Grenze zu Polen festsitzt - wenige Kilometer vom Ort der Protestaktion entfernt. Polen lässt sie nicht einreisen.

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Erst am Donnerstag hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) die Regierung in Warschau zu Hilfsmaßnahmen verpflichtet. Sie müsse Nahrung, Wasser, Kleidung und medizinische Versorgung sicherstellen.

RND/dpa

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