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Soll nationaler Sicherheit dienen

Greift Erdogan erneut in Syrien an? Türkei rechtfertigt Militäreinsätze

Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei (Archivbild)

Istanbul. Vor einer möglichen Offensive in Nordsyrien hat die Türkei Militäreinsätze als notwendig für die nationale Sicherheit deklariert. Bei einer Sitzung des Sicherheitsrats am Donnerstag sei festgehalten worden, dass Militäroperationen an den Südgrenzen der Türkei, die zurzeit durchgeführt werden oder noch durchgeführt werden sollen, nicht auf die territoriale Integrität der Nachbarländer abzielten, sondern für die nationale Sicherheit notwendig seien, hieß es in einer Erklärung.

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Am Montag mögliche Offensive angekündigt

Erdogan hatte am Montag eine mögliche neue Offensive in Nordsyrien angekündigt, wo Ankara bereits Gebiete kontrolliert. Am Donnerstag wurde das Thema bei der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats behandelt.

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Erdogan äußert sich empört über Griechenlands Regierungschef Mitsotakis

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich empört über eine Warnung aus Griechenland vor Waffenverkäufen in die Region geäußert.

Das türkische Militär ist bereits mehrmals gegen die Kurdenmiliz YPG in Syrien vorgegangen. Die Türkei geht zudem im Nachbarland Irak gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vor. Ankara sieht sowohl die PKK als auch die YPG als Terrororganisationen.

Aus der US-Regierung wurden Sorgen über die Auswirkungen einer möglichen türkischen Offensive auf die Zivilbevölkerung und auf den Kampf gegen den IS laut. Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, sagte am Donnerstag, bei einer Offensive könnten SDF-Partner vom Kampf gegen die Terrormiliz abgezogen werden, die weiterhin eine Bedrohung darstelle. Er betonte zugleich, die Türkei sei ein „geschätzter“ Nato-Partner.

RND/dpa

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