Gericht weist Millionenklage wegen „Gorch Fock“-Sanierung ab

  • Mehr als 10 Millionen Euro an Sanierungskosten für das Ausbildungsschiff „Gorch Fock“ forderte die Bredo Dockgesellschaft in einer Klage gegen den Bund.
  • Das Landgericht Bremen entschied nun gegen das Unternehmen, das damit leer ausgeht.
  • Der Bund hält alle Rechnungen für bereits beglichen.
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Bremen. In einem millionenschweren Streit über Sanierungskosten des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ hat das Landgericht Bremen alle Ansprüche einer beteiligten Werft abgewiesen. Die Bredo Dockgesellschaft in Bremerhaven hatte vom Bund 10,5 Millionen Euro für Arbeit und Material gefordert, sie geht mit dem Urteil vom Freitag aber leer aus. Auch eine Gegenklage des Bundes wurde abgewiesen.

„Gorch Fock“-Sanierung: Kosten von 10 auf 135 Millionen gestiegen

Bredo-Geschäftsführer Dirk Harms sagte, man werde prüfen, ob das Unternehmen gegen das Urteil in Berufung geht. Auf seiner Werft war von 2015 bis 2019 an dem Marineschiff gearbeitet worden. Der Bund vertrat aber vor Gericht die Auffassung, alle Rechnungen seien schon beim damaligen Generalauftragnehmer beglichen worden, der mittlerweile insolventen Elsflether Werft.

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Der Zivilprozess in Bremen ist ein Nebenstrang bei der langwierigen und teuren Sanierung des Dreimasters. Deren Kosten sind von geplant 10 Millionen Euro auf 135 Millionen Euro gestiegen. Die Marine bildet auf dem Großsegler Offiziersanwärterinnen und -Anwärter aus.

RND/dpa

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