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Giffey verteidigt Kita-Betreuung gegen Kritik aus Bertelsmann-Studie

  • Die Bertelsmann-Stiftung kritisiert in einer neuen Studie, dass viele Kitas ihren Bildungsauftrag nicht oder nur zum Teil umsetzen könnten.
  • Bundesfamilienministerin Franziska Giffey findet derart "gravierende Zweifel" nicht richtig.
  • "Millionen Kinder gehen gerne in ihre Kita und werden dort gut betreut und gefördert", sagt Giffey.
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Berlin. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat Kritik einer Bertelsmann-Studie zur Kita-Qualität zurückgewiesen. “Es ist nicht richtig, derart gravierende Zweifel an einer kindgerechten Betreuung in den Kitas zu säen”, erklärte die SPD-Politikerin am Dienstag. In den Kitas leisteten jeden Tag Erzieherinnen und Erzieher hervorragende und kindgerechte Arbeit. “Diese lässt sich nicht nur am Betreuungsschlüssel festmachen”, betonte Giffey.

Die Bertelsmann-Stiftung hatte in der Analyse kritisiert, dass Kitas wegen zu schlechter Personalschlüssel und zu großer Gruppen in der Mehrheit der Einrichtungen ihren Bildungsauftrag nicht oder nur eingeschränkt umsetzen könnten.

Giffey: “Millionen Kinder gehen gerne in ihre Kita”

"Millionen Kinder gehen gerne in ihre Kita und werden dort gut betreut und gefördert", sagte Giffey. Sie verwies zudem auf die rund 5,5 Milliarden Euro, die den Ländern über das sogenannte Gute-Kita-Gesetz für Qualitätsverbesserungen und weniger Gebühren zur Verfügung gestellt werden. "Elf von 16 Bundesländern setzen auf die weitere Verbesserung des Personalschlüssels - und das zeigt bereits Wirkung", erklärte sie.

RND/dpa

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