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Giffey gegen Kita-Schließungen: „Kinder sind nicht die Infektionstreiber“

  • In den Kitas gibt es eine unterdurchschnittliche Zahl an Infizierten und nur sehr wenige Corona-Ausbrüche.
  • Das teilte Gesundheitsminister Jens Spahn gemeinsam mit Familienministerin Franziska Giffey mit.
  • Giffey betonte, dass Schließungen von Kitas und Schulen nur das allerletzte Mittel sein dürften.
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Berlin . Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage gegen flächendeckende Kita-Schließungen ausgesprochen. „Kitas selbst sind keine Infektionsherde und Kinder sind nicht die Infektionstreiber“, sagte sie am Freitag in Berlin.

Vorbeugende flächendeckende Schließungen seien derzeit nicht angezeigt, der Regelbetrieb müsse aufrechterhalten werden und Kita- und Schulschließungen dürften nur das allerletzte Mittel sein.

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Spahn: Regelbetrieb an Schulen und Kitas ist wichtig
1:49 min
In Zeiten von Corona müssten aber vermeidbare Risiken ausgeschlossen werden, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.  © Reuters
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Die Ministerin bezog sich dabei auf Erkenntnisse aus der laufenden „Corona-Kita-Studie“ des Robert Koch-Instituts und des Deutschen Jugendinstituts. Darin wird seit Mai anhand von Gesundheitsdaten und Befragungen von Einrichtungen untersucht, was die Pandemie für Kitas und die Tagespflege, Kinder und Eltern bedeutet.

Spahn: “Es läuft sehr gut in den Kitas”

In den vergangenen Wochen hätten weniger als ein Prozent der Kitas in Deutschland coronabedingt ganz oder teilweise schließen müssen, teilte das Familienministerium mit. Die Zahl der gemeldeten Corona-Ausbrüche pro Woche bewegte sich im einstelligen Bereich - bei bundesweit mehr als 57.000 Kitas.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Giffey: „Es läuft sehr gut in den Kitas“. Es gebe bei Kindern bis fünf Jahren eine unterdurchschnittliche Zahl an Infizierten und bei Kindern und jüngeren Menschen überdurchschnittlich sehr, sehr milde Verläufe.

RND/dpa

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