Gewalt in Südafrika fordert mindestens 337 Todesopfer

  • Nachdem der südafrikanische Ex-Präsident Jacob Zuma seine 15-monatige Haftstrafe angetreten hatte, kam es in Regionen Südafrikas zu Protesten.
  • Teils schlugen die Proteste in gewalttätige Ausschreitungen und Plünderungen um.
  • Nach neuen Regierungsangaben sind dabei mindestens 337 Menschen ums Leben gekommen.
Anzeige
Anzeige

Johannesburg. Bei den Ausschreitungen in Teilen Südafrikas sind nach neuen Regierungsangaben 337 Menschen ums Leben gekommen.

Davon seien 258 in der Küstenprovinz KwaZulu-Natal gestorben, 79 in der Provinz Gauteng, zu der auch die Hauptstadt Pretoria und die Wirtschaftsmetropole Johannesburg gehören. Das teilte die Ministerin im Präsidialamt, Khumbuzo Ntshaveni, am Donnerstag mit.

Video
Tote und Plünderungen in Südafrika
1:23 min
Bei den tagelangen Ausschreitungen in Südafrika sind nach Angaben der nationalen Sicherheitskräfte bislang mehr als 70 Menschen getötet worden.  © Reuters
Anzeige

Die beiden Provinzen in Südafrika waren etwa eine Woche lang von heftigen Protesten und Plünderungen erschüttert worden. Ganze Industriegebiete gingen in Flammen auf. Erst nach der Mobilisierung von 25.000 Soldaten stabilisierte sich die Sicherheitslage.

Anzeige

Die Proteste richteten sich zuerst gegen die Inhaftierung des aus KwaZulu-Natal stammenden Ex-Präsidenten Jacob Zuma, der eine 15 Monate lange Haftstrafe wegen Missachtung der Justiz antreten musste. Dem Protest folgten heftige Ausschreitungen.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen