Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

„Nach Hause nach Europa“

Tausende demonstrieren in Georgien für EU-Beitritt

SYMBOLBILD: 16.06.22, Georgien: Präsidentin Salome Surabischwili bei einer Demo für einen EU-Beitritt Georgiens in Tiflis. Auch am Montag demonstrierten in Tiflis Tausende für eine EU-Erweiterung.

SYMBOLBILD: 16.06.22, Georgien: Präsidentin Salome Surabischwili bei einer Demo für einen EU-Beitritt Georgiens in Tiflis. Auch am Montag demonstrierten in Tiflis Tausende für eine EU-Erweiterung.

Tiflis. In der Ex-Sowjetrepublik Georgien im Südkaukasus haben Tausende Menschen für eine Annäherung an Europa demonstriert. Unter dem Motto „Nach Hause nach Europa“ versammelten sie sich am Montagabend in der Hauptstadt Tiflis, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort berichtete. Nodar Ruchadse, einer der Organisatoren, hatte zuvor erklärt, dass es darum gehe, den europäischen Partnern zu zeigen, „dass die Bürger Georgiens eine europäische Wahl getroffen haben und bereit sind, diese Wahl zu verteidigen“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Georgien, das im Norden an Russland grenzt, hatte kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine die Aufnahme in die EU beantragt. Das Land zählte zuletzt rund 3,7 Millionen Einwohner. Auch die Ukraine selbst sowie das kleine Nachbarland Moldau reichten Beitrittsanträge ein. Am Donnerstag und Freitag beraten die 27 EU-Staaten in Brüssel über die Gesuche der drei Staaten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das Verhältnis zwischen Georgien und Russland wiederum ist spätestens seit dem Kaukasuskrieg 2008 angespannt. Nach dem Krieg erkannte Moskau die abtrünnigen georgischen Gebiete Südossetien und Abchasien als unabhängige Staaten und stationierte Tausende Soldaten in der Region.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen