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Geopolitische Allianz gegen China: Japan und USA wollen Zusammenarbeit weiter stärken

Yoshimasa Hayashi, Außenminister von Japan, (r.) und Raymond Greene, Leiter der US-Botschaft in Japan, unterzeichnen in Tokio das neue Abkommen über Sondermaßnahmen (SMA) und die gemeinsame japanisch-amerikanische Forschung.

Tokio. Vor dem Hintergrund des wachsenden Machtstrebens Chinas im Indopazifik wollen Japan und seine Schutzmacht USA ihr Sicherheitsbündnis weiter verstärken. Es sei „wichtiger denn je“, dass Japan und die Vereinigten Staaten „vereint sind und Führung zeigen“ angesichts einer Reihe von Herausforderungen, sagte Japans Außenminister Yoshimasa Hayashi am Donnerstag laut Medien bei einer Videoschalte der Außen- und Verteidigungsminister beider Staaten. Sein US-Amtskollege Antony Blinken bezeichnete die Allianz mit Japan als Eckpfeiler von Frieden und Sicherheit. Beide Seiten wollen im Rahmen eines neuen Abkommens mit Blick auf Nordkoreas Hyperschallraketen und andere Bedrohungen auch im Weltall ihre Zusammenarbeit in der militärischen Forschung intensivieren.

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Quad-Gruppe will China die Stirn bieten

Es sei wichtig, mit neuen Mitteln auf Bedrohungen durch Länder zu reagieren, die versuchten, die internationale regelbasierte Ordnung zu untergraben, sagte Blinken laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Dazu zählen die Partner vor allem China und Nordkorea. Erst am Vortag hatte Japan auch mit Australien eine engere Militärkooperation vereinbart. So wollen beide Bündnispartner der USA gemeinsame Manöver erleichtern.

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Zusammen mit Indien bilden Japan, die USA und Australien die sogenannte Quad-Gruppe. Die vier Länder wollen ihr Engagement im Indopazifik ausbauen und damit China die Stirn bieten. Mit Indopazifik ist eine Region vom Indischen bis zum Pazifischen Ozean gemeint. Auch andere Staaten sind besorgt über Chinas Handelspraktiken und seinen Expansionsdrang im Indopazifik.

RND/dpa

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