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Gemeinschaft der Städte fordert schnelle Einführung einer Corona-Warn-App

  • Der Deutsche Städtetag hat als Zusammenschluss vieler deutscher Städte die Bundespolitik dazu aufgefordert, schnell eine Corona-Warn-App einzuführen.
  • Zwar biete der Föderalismus jetzt genau die Möglichkeiten, regional flexibel zu entscheiden.
  • Allerdings bräuchte es die App, um die Ämter vor Ort mit Informationen zu beliefern.
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Berlin. Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern zur Lockerung der Corona-Auflagen dringt der Deutsche Städtetag auf die schnelle Einführung einer Warn-App und die Ausweitung der Tests. "Jetzt ist es wichtig, dass die App bald kommt und die Informationen daraus auch den Gesundheitsämtern vor Ort helfen", sagte Städtetagspräsident Burkhard Jung den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). "Und richtig ist auch, dass jetzt mehr Menschen auf Corona getestet werden sollen."

Beschränkungen sollen von Kommunen umgesetzt werden

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch darauf verständigt, dass Entscheidungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise künftig stärker vor Ort getroffen werden sollen. Allerdings sollen die Länder auch sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten, die mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen registrieren, sofort wieder konsequente Beschränkungen umgesetzt werden.

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Jung begrüßte die Regelung: “Damit kann im Föderalismus so flexibel entschieden werden, wie es im weiteren Verlauf dieser Pandemie wohl nötig sein wird”, sagte der Oberbürgermeister von Leipzig. “Wenn mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auftreten, werden die Gesundheitsämter in der Lage sein, zu handeln. Die Notfallpläne sehen vor, dass dann bei Bedarf auch zusätzliches Personal dazukommt.”

RND/dpa

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