• Startseite
  • Politik
  • Geheime Ukraine-Kontakte? Bidens Wahlkampfteam weist Medienbericht zurück

Geheime Ukraine-Kontakte? Bidens Wahlkampfteam weist Medienbericht zurück

  • Der US-Wahlkampf geht in die nächste, schmutzige Phase.
  • Eine New Yorker Boulevardzeitung berichtet über angebliche Ukraine-Kontakte von Joe Biden - dessen Team weist den Bericht jedoch zurück.
  • Donald Trumps Vertrauter Rudy Giuliani hatte der Zeitung die angeblichen Beweise zur Verfügung gestellt.
Anzeige
Anzeige

Washington. Das Wahlkampfteam von Joe Biden hat einen Medienbericht zurückgewiesen, der den US-Präsidentschaftskandidaten mit Geschäften seines Sohnes Hunter in der Ukraine in Verbindung zu bringen versuchte.

Die “New York Post” berichtete am Mittwoch, eine E-Mail, die auf einem Notebook in einer Reparaturwerkstatt gefunden worden sei, deute auf ein Treffen Joe Bidens mit einem Geschäftspartner seines Sohnes im Jahr 2015 hin. Ein Sprecher von Bidens Wahlkampfteam betonte in einer Stellungnahme an die Website “Politico”: “Wir haben Joe Bidens offizielle Zeitpläne aus dieser Zeit geprüft - und es gab nie ein Treffen, wie es von der “New York Post” behauptet wurde.”

Die Schicksalswahl Der wöchentliche USA-Newsletter mit Hintergründen und Analysen zur Präsidentschaftswahl in den USA - immer dienstags.
Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Trump-Vertrauter gab Zeitung die Dateien

Die Zeitung bekam nach eigenen Angaben eine Kopie der Festplatte des Notebooks vom Wochenende von Rudy Giuliani, einem engen Vertrauten des US-Präsidenten Donald Trump. Die Kopie sei vom Besitzer der Reparaturwerkstatt angefertigt worden, während das Notebook selbst im vergangenen Dezember von der Bundespolizei beschlagnahmt worden sei.

Twitter unterband die Verbreitung von Weblinks zu dem Artikel der "New York Post". Unter anderem konnte er ab Mittwochnachmittag nicht per Tweet oder Direktnachricht weitergeleitet werden. Twitter verwies zur Begründung auf Regeln gegen die Verbreitung von Informationen, die durch "Hacking" beschafft worden seien und private Daten enthielten. Der Bericht - der auch Abbildungen angeblicher E-Mails enthielt - schaffe nicht genug Klarheit zur Herkunft des veröffentlichten Materials. Facebook schränkte nach eigenen Angaben die Verbreitung des Artikels ein.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen