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  • Gegen Gendern an Schulen: Kieler Bildungsministerin Karin Prien aus Armin Laschets Zukunftsteam will Gendersternchen an Schulen verbieten

Laschets Bildungsexpertin Prien will Gendersternchen an der Schule verbieten

  • Die Kieler Bildungsministerin Karin Prien hat sich gegen das Gendern an Schulen ausgesprochen.
  • Dies sei gegen die deutsche Rechtschreibung, betonte sie.
  • Unions­kanzlerkandidat Armin Laschet hatte sie am Freitag als Teil seines „Zukunftsteams“ vorgestellt.
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Karin Prien, Bildungsministerin von Schleswig-Holstein, hat sich gegen die Nutzung von Gendersternchen und des Binnen-I an Schulen ausgesprochen. Damit wiederholte sie ähnliche Aussagen, die sie bereits im Mai getätigt hatte. Prien ist Teil des „Zukunftsteams“ von Armin Laschet.

Wie die „Lübecker Nachrichten“ berichten, sei die Lage eindeutig. „Gendersternchen, Binnen-I und Unterstrich sind in der Schule grundsätzlich nicht gestattet“, sagte sie und verwies auf die Regeln des Rates für Deutsche Rechtschreibung.

Prien: Gendersprache wird zum Kulturkampf

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Im Mai hatte Prien im Interview mit den Kieler Nachrichten gesagt, das Thema Gendersprache entwickle sich zum Kulturkampf. Damals bezog sie sich auf den Fall einer Kieler Lehrerin, die in Klassenarbeiten ein Binnen-I ergänzt hatte.

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In den sozialen Medien wird Priens Aussage zum Gendern kontrovers diskutiert. Zuspruch erhielt sie bei Facebook vom Katholischen Arbeitskreis der CDU in Sachsen.

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Karin Priem wurde am Freitag als Teil von Armin Laschets „Zukunftsteam“ vorgestellt. Sie ist Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schleswig-Holstein, und leitet den Bundesfachausschuss Bildung, Forschung und Innovation der CDU. Wie Laschet brenne sie seit Jahren für das Thema Bildungsgerechtigkeit, betont Prien.

RND/ag/dpa

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