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Gefährdete Afghanen: Amnesty fordert schnelle Ausreise und humanitäre Visa

  • Laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International ist es für Afghaninnen und Afghanen mittlerweile fast unmöglich, aus dem Land zu fliehen.
  • Die Nachbarländer Afghanistans halten ihre Grenzen für Menschen ohne Reisedokumente geschlossen.
  • Zudem weisen einige europäische Länder Afghaninnen und Afghanen illegal zurück, heißt es.
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Berlin. Knapp zwei Monate nach dem Ende der Luftbrücke in Afghanistan ist es Amnesty International zufolge für die Menschen dort fast unmöglich geworden, aus dem Land zu fliehen. Die Nachbarländer hielten ihre Grenzen für Afghaninnen und Afghanen ohne Reisedokumente geschlossen, so dass viele das Land nur irregulär verlassen könnten, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation.

Einige europäische Länder weisen den Angaben zufolge Afghaninnen und Afghanen illegal zurück. Amnesty International fordert daher die Möglichkeit einer schnellen und unbürokratischen Ausreise und die Erteilung von humanitären Visa für die am stärksten gefährdeten Menschen.

RND/dpa

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