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„Geeintes Amerika“ – mit diesem Motto will Biden ins Amt starten

  • Am 20. Januar beginnt die Amtszeit des neuen US-Präsidenten Joe Biden.
  • Sein Vorgänger hinterlässt eine angeschlagene Demokratie.
  • Joe Biden will das Land vereinen und stellt schon seine Amtseinführung unter dieses Motto.
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Washington. Das Motto der Amtseinführung von Joe Biden als US-Präsident wird „Geeintes Amerika“ sein. Das teilte das Präsidiale Amtseinführungskomitee der Nachrichtenagentur AP mit. Das Thema „spiegelt den Anfang einer neuen nationalen Reise wider, die die Seele von Amerika wiederherstellt, das Land zusammenbringt und einen Pfad zu einer helleren Zukunft schafft“, gab das Komitee an.

Biden hat wiederholt gesagt, dass er Eintracht in den USA als eine seiner obersten Prioritäten als Präsident betrachte. Das Ausmaß dieser Herausforderung wurde noch deutlicher, nachdem Präsident Donald Trump vorgeworfen wird, am vergangenen Mittwoch einen bewaffneten Aufstand im Kapitolgebäude angezettelt zu haben.

Überparteilichkeit angesichts nationaler Spaltung

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Das Amtseinführungskomitee teilte mit, dass Biden als eine seiner ersten Handlungen als US-Präsident zusammen mit der gewählten Vizepräsidentin Kamala Harris und ihren beiden Ehepartnern einen Kranz auf dem Arlington-Nationalfriedhof niederlegen werde. Dort würden sich die Ex-Präsidenten Barack Obama, George W. Bush und Bill Clinton und deren Ehepartnerinnen zu ihnen gesellen. Das soll Überparteilichkeit zeigen angesichts der derzeitigen nationalen Spaltung.

„Diese Amtseinführung markiert ein neues Kapitel für das amerikanische Volk - eines der Heilung, der Vereinigung, des Zusammenkommens, eines geeinten Amerikas“, sagte Tony Allen vom Amtseinführungskomitee. „Es ist Zeit, diese Ära der Spaltung hinter uns zu lassen.“

Amerikaner sollen nicht zur Amtseinführung kommen

Vorgesehen ist dem Komitee zufolge eine große Kunstausstellung anlässlich der Amtseinführung auf der National Mall in Washington. Dabei sollen 191 500 US-Fahnen und 56 Lichtersäulen zu sehen sein. Sie sollen jeden der 50 US-Staaten und die US-Territorien repräsentieren. Bidens Amtseinführungsteam hat Amerikaner aufgefordert, nicht zu seinem Amtsstart zu kommen.

Wegen des Coronavirus fällt die Amtseinführung deutlich kleiner aus. Traditionelle Events rund um die Vereidigung wie eine Parade und die Amtseinführungsbälle finden virtuell statt. Organisatoren planen eine erhebliche Präsenz von Sicherheitspersonal, weil es weitere Demonstrationen für Trump in Washington geben könnte.

RND/AP

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