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CDU-Kommunalpolitiker fordern: Gastronomie im Januar öffnen

  • Restaurants und Gaststätten sind im derzeitigen zweiten Lockdown geschlossen.
  • Der Chefkommunalpolitiker von CDU/CSU, Christian Haase, dringt auf eine Öffnung spätestens im Januar.
  • Das Infektionsrisiko sei größer, wenn sich Menschen mit ihren Freunden stattdessen zu Hause träfen, sagte er dem RND.
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Berlin. Nach der Entscheidung von Bund und Ländern, den Teil-Lockdown bis zum 10. Januar zu verlängern, dringen die Unionskommunalpolitiker auf eine Öffnungsperspektive für Restaurants und Gaststätten. „Spätestens ab Januar sollte die Gastronomie wieder öffnen dürfen“, sagte der Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU (KPV), Christian Haase (CDU), dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Es ist sicherer, wenn man abends mit wenigen Leuten dort zum Essen geht, wo es gute Hygienekonzepte gibt, als wenn man sich in einer kleinen Küche zusammensetzt. Die Verlagerung solcher Treffen in den Privatbereich verringert das Infektionsrisiko nicht“, sagte der CDU-Politiker.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich am Mittwochabend darauf verständigt, die Corona-Beschränkungen bis in den Januar hinein zu verlängern. Am 10. Januar enden in vielen Bundesländern die Weihnachtsferien. Eine Woche zuvor, am 25. November, hatten Bund und Länder zunächst eine Verlängerung der Beschränkungen bis zum 20. Dezember beschlossen. Angekündigt worden war damals, dass noch vor Weihnachten über das weitere Vorgehen beraten werde.

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Die seit November geltenden Beschränkungen sehen die Schließung von Gaststätten, Bars, Hotels und Veranstaltungsorten wie Kinos, Theatern und Konzerthäusern vor. Schulen und Kitas sowie Einzelhandelsgeschäfte bleiben offen. Soziale Kontakte sind auf maximal fünf Personen beschränkt. Über Weihnachten gibt es in den meisten Bundesländern Lockerungen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte die Möglichkeit weiterer Verschärfungen an.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt im Bundesdurchschnitt leicht, liegt aber weiter weit über dem von Bund und Ländern angestrebten Höchstwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen.


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