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G7-Gipfel: 1,5-Grad-Ziel soll laut USA „in Reichweite“ bleiben

  • Die Staats- und Regierungschefs der G7 wollen sich am Sonntag, dem letzten Tag des Gipfels in England, dem Kampf gegen den Klimawandel widmen.
  • Die USA haben am Samstag mitgeteilt, dass bereits konkrete Maßnahmen verabredet wurden.
  • Geplant sind demnach bis zu zwei Milliarden Dollar Unterstützung für Entwicklungsländer, um deren Ausstieg aus der Kohle zu beschleunigen.
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Carbis Bay. Am letzten Tag des G7-Gipfels im englischen Cornwall beschäftigen sich die Staats- und Regierungschefs am Sonntag hauptsächlich mit dem Thema Klimawandel.

Gastgeber Großbritannien will die Konferenz nutzen, um die sieben führenden westlichen Wirtschaftsmächte auf ehrgeizige Klimaziele einzuschwören, die dann bei der UN-Klimakonferenz im schottischen Glasgow im November auf globaler Ebene vereinbart werden sollen. Zu den G7-Staaten gehören neben Großbritannien und den USA auch Deutschland, Frankreich, Italien, Japan und Kanada.

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Erster G7-Gipfel nach zwei Jahren findet in England statt
1:14 min
Der Gipfel der sieben wichtigsten westlichen Industriestaaten ist das erste persönliche Treffen der Staats- und Regierungschefs seit fast zwei Jahren.  © Reuters
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Wie das Weiße Haus am Samstag mitteilte, wurden bereits „konkrete Maßnahmen“ verabredet. Unter anderem würden sich die Staats- und Regierungschefs zu Schritten verpflichten, um die staatliche Förderung fossiler Energieträger wie Kohle einzuschränken.

Klimaziel soll „in Reichweite“ bleiben

Die USA, Deutschland, Großbritannien und Kanada wollten Entwicklungsländern zudem bis zu zwei Milliarden Dollar bereitstellen, um deren Ausstieg aus der Kohle zu beschleunigen. Weiter hieß es in der Mitteilung, die G7 würden ihre Klimaziele so abstimmen, dass das im Pariser Klimaabkommen festgehaltene Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, „in Reichweite“ bleibe.

An der mit Spannung erwarteten Abschlusserklärung wird voraussichtlich bis zur letzten Minute gefeilt. Darin werden auch Vereinbarungen für den gemeinsamen Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Erholung von der dadurch verursachten Wirtschaftskrise, sowie ein Fahrplan für den Umgang mit autoritären Staaten wie China und Russland erwartet. Am Nachmittag wollte sich der britische Premierminister Boris Johnson den Fragen von Journalisten stellen.

RND/dpa

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