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„Führen oder nichts“: Walter-Borjans will SPD nach Bundestagswahl nicht als Juniorpartner

  • Weitere vier Jahre als Juniorpartner seien für ihn keine Option, sagte der SPD-Chef Norbert Walter-Borjans laut Medienberichten.
  • Das betreffe sowohl die Unionsparteien als auch die Grünen.
  • Am Wahlabend erwarte er ein Ergebnis von über 20 Prozent – davon ist die SPD aber in Umfragen noch weit entfernt.
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Chemnitz. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans will seine Partei nach der Bundestagswahl einem Medienbericht zufolge nicht erneut als Juniorpartner in einer Koalition sehen.

„Entweder führen oder nichts“, sagte Walter-Borjans der Chemnitzer „Freien Presse“ (Samstag). Soziale Politik gebe es nur mit Olaf Scholz und der SPD im Kanzleramt. Weitere vier Jahre als Juniorpartner seien deshalb für ihn keine Option, zitierte die Zeitung den Politiker weiter.

Das gelte in Bezug auf CDU und CSU, aber auch auf die Grünen. Der frühere NRW-Finanzminister sagte demnach, er sehe seine Partei am Wahlabend bei deutlich über 20 Prozent.

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Von einem solchen Wert ist die SPD in den aktuellen Umfragen einige Punkte entfernt, sie lag zuletzt bei 15 bis 16,5 Prozent. Die Grünen liegen mit 18 bis 20 Prozent davor auf Platz zwei - deutlich hinter der Union.

RND/dpa

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