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Mehrere Ost-CDU-Kreischefs fordern Merz zu Übernahme des Fraktionsvorsitzes auf

Wer ist künftig Vorsitzender der Unionsfraktion? Amtsinhaber Ralph Brinkhaus (vorne) oder der neue Parteichef Friedrich Merz, hier bei einer Bundestagssitzung.

Berlin.Nach der Wahl von Friedrich Merz zum CDU-Chef beginnt in der Partei die Debatte um den Fraktionsvorsitz. „Nach dem historisch schlechten Wahlergebnis der CDU seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland gehört der Parteivorsitz und der Fraktionsvorsitz in eine Hand, damit die Union als starke konstruktive und bürgerliche Oppositionskraft sichtbar wird“, heißt es in einem Brief mehrerer vor allem Thüringer Kreisvorsitzender an Merz, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

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Der Jenaer CDU-Kreischef Guntram Wothly sagte dem RND: „Wir erwarten, dass wir aus dem Osten in der Bundespartei wahrgenommen werden.“

Der derzeitige Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Ralph Brinkhaus (CDU), hat erklärt, seinen Posten behalten zu wollen. Merz hat sich einen Griff nach dem Fraktionsvorsitz offengehalten. Brinkhaus‘ Amtszeit endet im April. In der CDU wird es für möglich gehalten, dass die Wahl vorgezogen wird, um die Landtagswahlen im Frühjahr nicht durch Personaldebatten zu beeinträchtigen.

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Unterzeichner wollen auch eine Strukturreform

Zu den Unterzeichnern des Briefes gehören auch die dem konservativen Flügel zugerechnete Brandenburger Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig, der Kreisvorsitzende aus dem brandenburgischen Potsdam, Oliver Nill, sowie der Kreisvorsitzende der CDU im thüringischen Schmalkalden-Meiningen, die Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen als Bundeskandidat aufgestellt hatte. Mittlerweile haben sich die Thüringer Kreisverbände von Maaßen distanziert.

Die Kreisvorsitzenden fordern außerdem eine Strukturreform, mit der mehr Mitsprache der Parteibasis an Entscheidungen der CDU ermöglicht wird.

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