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Merz sieht Trendwende: Deutsche zweifeln wegen „Finanzskandalen“ an Olaf Scholz

  • CDU-Wirtschaftsexperte Friedrich Merz sieht in der Bevölkerung wachsenden Zweifel an einem Kanzler Olaf Scholz.
  • Der Umgang mit diversen Finanzskandalen, mit den Ermittlungen gegen einen Staatssekretär des SPD-Spitzenkandidaten, das alles mache nachdenklich.
  • Auch deswegen glaubt Merz, dass die Union „auf der Schlussgerade wieder Vertrauen gewinne“.
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Stuttgart. Der CDU-Wirtschaftsexperte Friedrich Merz sieht SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz kurz vor der Bundestagswahl wegen angeblicher Verfehlungen in seinem Finanzministerium zunehmend in der Defensive. „Die Menschen fangen an, darüber nachzudenken, ob Olaf Scholz wirklich der richtige Bundeskanzler für die Bundesrepublik Deutschland ist“, sagte Merz am Mittwoch bei einem Auftritt mit Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet in Stuttgart.

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„Wenn man sieht, in welche Zahl von Finanzskandalen er verstrickt ist“, wüchsen schon die Zweifel. Merz zeigte sich auch irritiert darüber, wie lax Finanzminister Scholz mit den Ermittlungen gegen dessen Staatssekretär Wolfgang Schmidt umgehe. Schmidt selbst sei nicht tragbar. „Und dieser Mann soll Chef des Bundeskanzleramts werden?“, sagte Merz.

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Armin Laschet: Olaf Scholz hat Ministerium nicht im Griff

All das führe dazu, dass die Union „auf der Schlussgerade wieder Vertrauen gewinne“, zeigte sich der Wirtschaftsexperte überzeugt. Auch Laschet sagte, viele hätten wegen der guten Umfragewerte für die SPD gedacht, „Olaf Scholz wäre schon gesetzt“. Jetzt zeige sich, dass der SPD-Kanzlerkandidat sein Ministerium nicht im Griff habe.

Laschet hatte Scholz wegen der Ermittlungen gegen die Geldwäsche-Zentrale des Zolls sowie wegen der Wirecard-Pleite und des Cum-Ex-Skandals schon öfter scharf angegriffen. Gegen Finanz-Staatssekretär Wolfgang Schmidt wird ermittelt, weil er auf Twitter den Gerichtsbeschluss zu der Durchsuchung im Ministerium veröffentlicht hatte.

RND/dpa

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