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  • „Fridays for Future“: Klimastreik kurz vor der Bundestagswahl am 24. September geplant

„Fridays for Future“ plant Klimastreik kurz vor der Bundestagswahl

  • Die Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ planen am 24. September einen weiteren Klimastreik.
  • Zwei Tage vor der Bundestagswahl sind weltweit Aktionen in rund 80 Staaten geplant.
  • In Deutschland gibt es mehr als 200 Demonstrationen und Kundgebungen.
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Hannover, Göttingen. Zwei Tage vor der Bundestagswahl wollen Schülerinnen und Schüler noch einmal weltweit für mehr Klimaschutz streiken. Wie die Kampagne „Fridays for Future“ mitteilte, sind am 24. September in rund 80 Staaten Aktionen geplant.

In Deutschland gibt es mehr als 200 Demonstrationen und Kundgebungen, alleine in Niedersachsen und Bremen sind es mehr als 40. Der globale Klimastreik hat das Motto „Another world is possible - eine bessere Welt ist möglich!“

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Die Bundestagswahl sei entscheidend für mehr Tempo beim Klimaschutz, heißt es im Aufruf. „Die Gesellschaft steht hinter uns. Klimagerechtigkeit wird das wahlentscheidende Thema. Wir stehen gemeinsam auf für eine gerechte und konsequente Klimapolitik.“ Außer „Fridays for Future“ rufen zahlreiche Umweltverbände, Vereine und Bürgerinitiativen zu den Protesten auf. Auch Gewerkschaften wollen die Aktionen unterstützen.

Protest auch auf Norderney und Spiekeroog

In Niedersachsen demonstrieren Schüler nicht nur in Hannover und den großen Städten, sondern auch in vielen kleineren Orten wie Einbeck, Melle, Peine, Uslar und Winsen/Luhe. Auf den Nordsee-Inseln Norderney und Spiekeroog soll ebenfalls für das Klima gestreikt werden.

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„Am 24. September wollen wir mit so vielen Menschen wie möglich für Klimagerechtigkeit auf die Straße gehen“, sagte Leon Mattick von „Fridays for Future“ Göttingen. Jeder und jede solle dabei sein. Bei der dortigen Kundgebung werde eine Gebärdendolmetscherin die Reden übersetzen.

Die Goslarer Ortsgruppe von „Fridays von Future“ erklärte, vor allem die junge Generation werde die Auswirkungen der Klimakrise zu spüren bekommen. „Viele unter uns dürfen noch nicht wählen oder gehören der Generation von Wählern an, bei der die Stimme kaum ins Gesamtgewicht fällt.“ Deshalb sei es wichtig, „dass wir zeigen, wie wichtig die Wahlen auch für die Menschen sind, die ihre Zukunft noch vor sich haben.“

RND/epd

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