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  • Frauenquote in der CDU: Norbert Röttgen will Ämter zur Hälfte mit Frauen besetzen

Parität beweisen: Röttgen will CDU-Ämter zu 50 Prozent mit Frauen besetzen

  • Norbert Röttgen hat sich für eine Frauenquote in Ämtern und Gremien der CDU ausgesprochen.
  • Er sei “der einzige Kandidat” um den CDU-Vorsitz, der sich für eine verbindliche Quote ausspreche.
  • Das Geschlechterverhältnis in der Bevölkerung müsse in seiner Partei angemessen widergespiegelt werden.
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Berlin. Der CDU-Vorsitz-Kandidat Norbert Röttgen hat sich für eine verbindliche Frauenquote in seiner Partei ausgesprochen. Auch Ämter sollten seiner Meinung nach zur Hälfte mit Frauen besetzt werden, sagte er RTL/ntv am Dienstag: “Ich glaube, dass die CDU unbedingt darauf angewiesen ist zu zeigen, zu beweisen, dass Frauen bei uns in angemessener Weise - und das ist paritätisch, denn die Bevölkerung besteht zur Hälfte aus Frauen und Männern - vertreten sind in den Ämtern, in den Gremien, in den Funktionen.”

Frauenquote in der CDU: Röttgen für Kompromiss

Röttgen hatte sich schon zuvor hinter den Kompromiss der CDU-Spitze für eine schrittweise Frauenquote von 50 Prozent bis 2025 gestellt. Dabei geht es jedoch lediglich um Gruppenwahlen von Vorständen, etwa für stellvertretende Vorsitzende und Beisitzer. Für Einzelwahlen von Vorsitzenden, Mitgliederbeauftragten oder Schatzmeistern auf Bundesebene soll die Übereinkunft der Parteispitze nicht gelten. Der Kompromiss muss noch auf dem nächsten Parteitag beschlossen werden.

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CDU-Vorsitz: Röttgen sieht sich als einzigen Verfechter der Frauenquote

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Mit Blick auf die Einstellung zur Frauenquote seiner Mitbewerber im Rennen um den CDU-Vorsitz sagte Röttgen: “Ich bin der einzige Kandidat, der das so klar sagt, ich finde da ist auch Klarheit jetzt geboten. Friedrich Merz lehnt sie eher ab, Armin Laschet sagt noch gar nichts dazu.” Ein künftiger CDU-Vorsitzender müsse aber eine klare Haltung zur Quote haben. Nach dem angekündigten Rückzug von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich bislang noch keine Frau um den Vorsitz der CDU beworben.

RND/dpa

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