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Kann Merz’ Vorschlag überzeugen?

CDU-Generalsekretär Czaja sorgt sich nicht um Widerstand gegen Frauenquote

Eine Frau steht in einem Bürozimmer und telefoniert (gestellte Szene). CDU-Generalsekretär Mario Czaja ist zuversichtlich, dass seine Partei eine Frauenquote beschließen wird.

Eine Frau steht in einem Bürozimmer und telefoniert (gestellte Szene). CDU-Generalsekretär Mario Czaja ist zuversichtlich, dass seine Partei eine Frauenquote beschließen wird.

Berlin. Trotz erheblichen Widerstands aus der Jungen Union und vom Wirtschaftsflügel der Partei hat sich CDU-Generalsekretär Mario Czaja zuversichtlich über die Einführung einer Frauenquote für Parteigremien gezeigt.

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„Es gibt einen Kompromiss­vorschlag von Friedrich Merz, der die Frauenquote auf fünf Jahre begrenzt und dann eine Überprüfung vorsieht. Das ist ein versöhnender Vorschlag, der die unterschiedlichen Positionen innerhalb der CDU zusammenführt“, sagte Czaja dem Redaktions­Netzwerk Deutschland (RND). „Damit ist eine Mehrheit auf dem Parteitag gut möglich.“

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Czaja: „Im Kern sind wir uns ja auch einig“

Auch eine geheime Abstimmung werde die Chancen nicht verringern. „Ich sehe da kein Problem“, sagte Czaja. „Im Kern sind wir uns ja auch einig: Wir wollen mehr Frauen in der CDU. Ich werbe für das Instrument einer Quotierung. Wir wollen die Partei öffnen und den Frauenanteil erhöhen. Dafür ist das ein guter Vorschlag.“

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Vorgesehen ist, dass Führungsgremien der CDU ab der Kreisebene aufwärts ab 2025 zur Hälfte von Frauen besetzt werden. Darüber soll der CDU-Parteitag im September abstimmen. Merz hatte sich nach langem Zögern für den seit Jahren vorliegenden Beschlussvorschlag ausgesprochen, diesen aber noch mit einer Überprüfungsfrist versehen.

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