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  • Frauenquote für Vorstände: Koalition einigt sich - für Lambrecht ein „Meilenstein“

„Meilenstein“: Koalition einigt sich auf Frauenquote für Vorstände

  • Die große Koalition hat sich auf eine Frauenquote für Unternehmensvorstände geeinigt.
  • Mit dem Gesetz müsste künftig eine von vier Vorstandsmitgliedern eine Frau sein, so Christine Lambrecht.
  • Die Bundesjustizministerin nannte das Gesetz einen Meilenstein für die Frauen in Deutschland.
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Berlin. Nach Angaben von Justizministerin Christine Lambrecht hat sich die große Koalition auf eine Frauenquote für Unternehmensvorstände geeinigt. „Mit unserem Gesetz muss künftig ab vier Vorstandsmitgliedern mindestens eine Frau am Tisch sitzen“, erklärte die SPD-Politikerin am Freitag.

Es könne nun im Bundestag verabschiedet werden. „Das ist ein Meilenstein für die Frauen in Deutschland und bietet gleichzeitig eine große Chance sowohl für die Gesellschaft als auch für die Unternehmen selbst“, betonte Lambrecht.

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Derzeit gebe es in den Vorständen immer noch häufig „reine Männerclubs, die gern unter sich bleiben“. Die 2015 eingeführte Quote für Aufsichtsräte zeige aber, dass solche Regelungen wirkten. „Sie verändern nicht nur die Zusammensetzung der Führungsgremien, sondern sie wirken sich auf die gesamte Unternehmenskultur aus“, erklärte Lambrecht. „Damit geben wir qualifizierten und motivierten Frauen die Möglichkeiten, die sie verdienen.“

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Gesetztesentwurf war lange umstritten

Der lange umstrittene Gesetzentwurf sieht vor, dass in Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern mindestens eine Frau sitzen muss. Für Unternehmen mit einer Mehrheitsbeteiligung des Bundes gibt es noch strengere Regeln: Hier soll generell bereits bei mehr als zwei Mitgliedern in der Geschäftsführung mindestens eine Frau sein.

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Außerdem müssen Firmen künftig speziell begründen, wenn sie den Vorstand, die beiden obersten Führungsebenen unterhalb des Vorstands und den Aufsichtsrat ohne Frauen planen.

RND/dpa

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