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Frankreichs Innenminister: Messerattacke in Paris war “islamistischer Terrorakt”

  • In unmittelbarer Nähe der früheren Redaktionsräume des Satiremagazins “Charlie Hebdo” in Paris waren am Freitagmittag zwei Menschen mit einem Messer verletzt worden.
  • Frankreichs Innenminister Darmanin spricht nun von einem “islamistischen Terrorakt”.
  • Es gebe kaum Zweifel daran, dass ein weiterer “blutiger Angriff” auf Frankreich stattgefunden habe.
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Paris. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin hat die Messerattacke in der Nähe der ehemaligen “Charlie Hebdo”-Redaktion als “islamistischen Terrorakt” bezeichnet. Es gebe kaum Zweifel, dass es ein weiterer “blutiger Angriff auf unser Land ist”, sagte er am Freitagabend im französischen Fernsehen.

Er habe die Polizeipräfektur außerdem gebeten, zu überprüfen, warum die Bedrohung in dieser Straße unterschätzt worden sei - auch wenn die Redaktion dort seit mehreren Jahren nicht mehr ihren Sitz habe.

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Vier Verletzte nach Messer-Attacke in Paris
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Bei einer Messerattacke in der Nähe der früheren Redaktion der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo in Paris sind am Freitag vier Menschen verletzt worden.  © Reuters
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Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete außerdem unter Berufung auf Justizkreise von fünf weiteren Festnahmen. Die Männer seien bei der Durchsuchung einer Wohnung in Pantin bei Paris festgenommen worden. Damit befinden sich nun sieben Verdächtige in Polizeigewahrsam. Am Freitagmittag waren zwei Menschen in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Redaktionsräume des Satiremagazins “Charlie Hebdo” mit einem Messer attackiert und verletzt worden.

RND/dpa

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