Forschungsministerin Karliczek reist mit Macron nach China

  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will in China die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern stärken.
  • Begleitet wird er dabei nächste Woche von der deutschen Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan.
  • Auch zahlreiche Wirtschaftsvertreter sind mit dabei.
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Paris. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will in China die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern stärken. Begleitet werde er bei der mehrtägigen Reise in der kommenden Woche (4. bis 6. November) von der deutschen Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan, hieß es am Mittwoch aus Élyséekreisen.

Dadurch solle der Besuch eine europäische Dimension bekommen. Man wolle an ein Treffen zwischen Macron, Chinas Präsidenten Xi Jinping, Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker im März in Paris anknüpfen.

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Macron wird außerdem von zahlreichen Wirtschaftsvertretern begleitet, darunter Manager von Airbus, Safran oder BNP Paribas. Paris hofft, dass es bei der Reise zu Dutzenden Verträgen mit dem Wirtschaftsgiganten China in Bereichen wie Tourismus, Agrar oder Luftfahrt kommen werde. Für Macron ist es der zweite Besuch in China.

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Zentral seien die Themen Wirtschaft, Kultur und Umwelt, hieß es den Kreisen zufolge weiter. Wichtig sei, dass es eine europäisch-chinesische Partnerschaft gebe und Europa nicht einen Kollateralschaden im Handelskrieg zwischen China und den USA erleide, hieß es weiter.

Im März hatten Merkel, Juncker und Macron trotz Bedenken auf eine engere Zusammenarbeit mit China gesetzt. Die Europäer unterscheiden sich mit ihrem Kooperationskurs deutlich von US-Präsident Donald Trump, dessen Land mit China in einem Handelskrieg steckt.

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RND/dpa/cle