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Mexiko: Minderjährige Migranten sollen besser geschützt werden

  • Kinder und Jugendliche, die von Mexiko aus versuchen die US-Südgrenze zu überqueren, sollen besser geschützt werden.
  • Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador nannte die Zahl der dort ankommenden Minderjährigen besorgniserregend.
  • Viele seien Opfer von Menschenhändlern.
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Oaxaca de Juárez, Mexiko-Stadt. Die mexikanische Regierung will minderjährige Migrantinnen und Migranten sowie Flüchtlinge an der Südgrenze des Landes besser schützen. Behördenangaben zufolge sollen an der Grenze zu Guatemala 17 Aufnahmelager für Kinder und Jugendliche entstehen. „Wir haben beschlossen, die Maßnahmen an der Südgrenze zu verstärken“, erklärte Präsident Andrés Manuel López Obrador am Mittwoch (Ortszeit).

Die zunehmende Zahl der Minderjährigen, die dort ankommen, sei sehr besorgniserregend, sagte der Staatschef. Viele von ihnen seien Opfer von Menschenhändlern.

Mittelamerikanische Regierungen wollen stärker gegen Migration vorgehen

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Die Regierungen von Mexiko, Guatemala, Honduras und den USA hatten sich den letzten Wochen darauf verständigt, noch intensiver gegen die Migration aus Mittelamerika in die Vereinigten Staaten vorzugehen. In der Folge wurden weitere Nationalgardisten an die mexikanisch-guatemaltekische Grenze geschickt. Auch in Honduras und Guatemala sollen Sicherheitskräfte verstärkt dafür sorgen, dass die Migration eingedämmt wird.

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Meisten Migranten werden an der US-Grenze abgewiesen

An der US-Grenze werden die meisten Einreisewilligen abgewiesen, es sei denn, sie reisen mit Kindern. Zugleich plant Washington, die Staaten mit Entwicklungsprogrammen zu unterstützen, um die Ursachen der Migration zu bekämpfen. Die Zahl der Minderjährigen, die sich aus Mittelamerika auf den Weg Richtung USA machen, hat nach Angaben der US-Grenzbehörde CBP massiv zugenommen.

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Im März sind demnach 18.890 Kinder und Jugendliche an der US-Grenze registriert worden - 100 Prozent mehr als im Vormonat.

RND/epd

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