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„Fieberkontrollen an Flughäfen“: SPD will Vorkehrungen gegen Coronavirus

Eine Reisende steht mit einem Rollkoffer in der Nähe des Pekinger Bahnhofs und trägt einen Mundschutz.

Berlin. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert von der Bundesregierung Vorkehrungen gegen eine Einschleppung des in China grassierenden Coronavirus nach Deutschland. „In Europa wurden bisher zwar keine von Reisenden eingeschleppten Fälle bekannt. Durch die Reisewelle zu den chinesischen Neujahrsfesten kann sich das aber schnell ändern“, sagte Bärbel Bas, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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„Daher ist die Bundesregierung aufgerufen, hier Vorkehrungen zu treffen. Es ist zum Beispiel zu prüfen, ob an Flughäfen, wie in anderen Ländern weltweit auch, wegen der neuen Lungenkrankheit Fieberkontrollen bei der Einreise aus Wuhan eingeführt werden sollten.“

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte auf Anfrage des RND: „Die Gefahr für Deutschland durch das neu aufgetretene Coronavirus wird von unseren Fachleuten momentan als sehr gering eingeschätzt. Trotzdem beobachten wir die Situation in China natürlich aufmerksam und stehen dazu in ständigem Austausch mit unseren internationalen Partnern.“ Koordiniert werde die Beobachtung der Lage durch das Robert-Koch-Institut, alle relevanten Stellen würden fortlaufend über den aktuellen Sachstand informiert.

Schnell erklärt: Das Coronavirus

In China breitet sich die von einem bislang unbekannten Virus verursachte Lungenkrankheit weiter aus, und die Suche nach einem Heilmittel läuft.

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