Kassen versenden diese Woche erste Gutscheine für FFP2-Masken

  • 27 Millionen Menschen aus Corona-Risikogruppen erhalten gegen eine geringe Zuzahlung insgesamt 15 FFP2-Schutzmasken.
  • Die ersten drei Masken gab es ohne Nachweis in der Apotheke.
  • Die restlichen zwölf Masken gibt es nur mit einem Berechtigungsschein.
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Berlin. Bis Ende der Woche werden die gesetzlichen Krankenkassen die ersten Gutscheine für den Erhalt von kostenfreien FFP2-Masken an Versicherte über 60 Jahre und Risikopatienten verschicken. Ein Sprecher der Krankenkasse DAK-Gesundheit sagte am Mittwoch, die ersten 500.000 Gutscheine seien aus der Bundesdruckerei auf dem Weg zur Kasse.

Sie würden dann zusammen mit dem Anschreiben der Bundesregierung an die Anspruchsberechtigten versendet. „Ich gehe davon aus, dass noch in dieser Woche die ersten Briefe an unsere Versicherten verschickt werden können“, sagte der Sprecher.

So sehen die Gutscheine für FFP2-Masken aus. © Quelle: privat
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Insgesamt sollen 27 Millionen Menschen je 15 Masken bekommen. Drei Masken wurden bis einschließlich 6. Januar umsonst ohne spezielle Nachweise in den Apotheken abgegeben. Für den Erhalt der weiteren zwölf Masken sind die fälschungssicheren Gutscheine notwendig, die die Krankenkassen im Auftrag der Bundesregierung versenden.

Sie müssen in der Apotheke abgegeben werden. Die Zuzahlung beträgt je Sechserpack 2 Euro.

Anspruchsberechtigt sind Menschen über 60 Jahre sowie Patienten mit bestimmten Krankheiten wie Krebs oder Diabetes Typ 2. Allerdings hatten die Kassen von Problemen berichtet. Sie wiesen darauf hin, dass bestimmte Patienten, die eigentlich anspruchsberechtigt sind, leer ausgehen werden.

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In ihrem Anschreiben weist die Bundesregierung darauf hin, dass der erste Berechtigungsschein bis zum 28. Februar gültig ist und der zweite vom 16. Februar bis zum 15. April 2021.

Die Ausgaben für die Verteilungsaktion trägt der Bund. Die Kosten belaufen sich auf 2,5 Milliarden Euro.

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