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Greta Thunberg bei Rede in Berlin: Deutschland einer der größten „Klimaschurken“

  • Greta Thunberg hat in Berlin am globalen Klimastreik teilgenommen.
  • Die Gründerin der Klimaschutzbewegung Fridays for Future nahm dabei Stellung zur Bundestagswahl.
  • Sie bezeichnete Deutschland als „Klimaschurken“.
3:03 min
Zwei Tage vor der Bundestagswahl hat die Gründerin der Bewegung Fridays For Future Greta Thunberg am Freitag vor dem Reichstagsgebäude in Berlin gesprochen. Dabei teilte sie hart gegen die deutsche Regierung und die deutschen Großparteien aus.  © Reuters
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Hannover/Berlin. „Wenn die Pandemie uns etwas gelehrt hat, dann das: dass die Klimakrise nie wie ein Notfall behandelt wurde.“ Mit diesen Worten hat die 18-jährige Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg am Freitag ihre Rede vor dem Berliner Reichstag eingeleitet.

Die Kundgebung ist Teil des globalen Klimastreiktages. Die Gründerin der Bewegung Fridays for Future sagte, während der vergangenen eineinhalb Jahre hätten sich soziale Normen verändert. „Aber die Klimakrise ist währenddessen nicht verschwunden, wir sind auch nicht verschwunden und die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre ist so hoch wie nie zuvor.“

Die schwedische Klimarechtsaktivistin hat in ihrer knappen Rede die Deutschen zur Beteiligung an der Bundestagswahl aufgerufen. Allerdings, sagte sie, käme keine deutsche Partei mit ihren Klimaplänen auch nur in die Nähe, das Pariser Abkommen einzuhalten. „Ihr müsst wählen gehen, aber das ist nicht genug“, so Thunberg.

Sie warf Deutschland vor, weltweit der viertgrößte CO₂-Emittent in der Geschichte zu sein. „Mit 80 Millionen Menschen ist das schon eine Leistung.“ Deutschland sei damit einer der größten „Klimaschurken“.

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Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieser Meldung hatten wir ein Zitat von Greta Thunberg falsch übersetzt. Ihre Aussage über den Co₂-Ausstoß Deutschlands bezog sich auf die historischen Emissionen, nicht allein auf die gegenwärtigen.

RND/may

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