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Städtetag lehnt Generalverbot für Silvesterfeuerwerk ab

  • Angesichts der Corona-Pandemie ist eine Debatte darüber entbrannt, ob es wie in den Niederlanden ein generelles Feuerwerksverbot an Silvester geben sollte.
  • Der Deutsche Städtetag lehnt dies ab.
  • Klar sei aber auch, dass Silvester nicht mit großen Partys gefeiert werden könne.
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Berlin. In der Debatte um Silvesterfeuerwerk hat der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, ein generelles Verbot abgelehnt.

„In den Städten wird der Umgang mit privaten Silvesterfeuerwerken vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie unterschiedlich debattiert”, sagte Dedy dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Das lokale und regionale Infektionsgeschehen sei verschieden, ebenso die örtlichen und städtebaulichen Gegebenheiten. „Vor diesem Hintergrund gibt der Deutsche Städtetag keine Empfehlung ab, Silvesterfeuerwerke zu verbieten”, betonte Dedy.

Zugleich mahnte er zur Vorsicht: „Klar ist allerdings: Silvester wird wegen Corona in diesem Jahr ganz anders gefeiert werden müssen als sonst. Das wird nur in kleinem Kreis möglich sein und nicht mit großen Partys.”

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Böllerverbot an Silvester?
1:14 min
Silvester könnte dieses Jahr sehr ruhig werden: ganz ohne Böllerei und Feuerwerk.  © dpa
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Dedy verwies auch darauf, dass einige Städte im Rahmen der Gefahrenabwehr bereits seit Längerem das Abfeuern von Feuerwerk und Raketen in bestimmten Teilen der Innenstädte untersagten, um die Sicherheit der feiernden Menschen zu erhöhen. „Denn in mehreren Innenstädten gab es zu Silvester in den vergangenen Jahren Vorfälle, in denen Menschen durch Feuerwerkskörper gefährdet worden sind.”

Auch Städte- und Gemeindebund gegen generelles Verbot

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Der Deutsche Städte- und Gemeindebund spricht sich ebenfalls gegen ein generelles Verbot von Böllern und Feuerwerk aus. „Die Leute haben doch Frust ohne Ende. Alles wird verboten, nirgends kann man hin”, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. „Natürlich wird das kein Silvester geben mit Riesenpartys und Riesenfeuerwerken.” Für die einzelnen Haushalte sehe er aber keinen Anlass für ein großes Verbot.

mit Material von dpa

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