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“Fels in der Brandung”: Kubicki für zweite Amtszeit Steinmeiers

  • Zwar hat Frank-Walter Steinmeier gerade erst die Hälfte seiner ersten Amtszeit als Bundespräsident hinter sich.
  • FDP-Vize Kubicki plädiert dennoch schon jetzt für eine zweite Amtszeit des 63-Jährigen.
  • Steinmeier stehe wie "ein Fels in der Brandung".
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Berlin. Die FDP hat nach Darstellung ihres Vize-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki kein Interesse am Posten des Bundespräsidenten, sollte Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier 2022 aufhören oder nicht mehr nominiert werden. "Die FDP wird keinen eigenen Kandidaten aufstellen", sagte der Bundestags-Vizepräsident dem "Spiegel". Er sprach sich für eine zweite Amtszeit Steinmeiers aus: "Er füllt sein Amt hervorragend aus."

Steinmeiers Motivation noch unbekannt

Steinmeier hat gerade erst gut die Hälfte seiner ersten Amtszeit hinter sich. Ob er überhaupt Interesse an weiteren fünf Jahren im Schloss Bellevue hat, ist unbekannt. Völlig unklar ist auch, ob die SPD nach der nächsten Bundestagswahl noch die nötige politische Stärke haben wird, um ihn erneut durchzusetzen. Die FDP hat mit Theodor Heuss (1949 bis 1959) und Walter Scheel (1974 bis 1979) bereits zweimal das höchste Amt im Staat bekleidet.

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Nach Kubickis Ansicht sollten sich die Parteien schon jetzt auf eine zweite Amtszeit für Steinmeier festlegen. "Wir stehen vor gewaltigen politischen Umwälzungen, die Menschen sind verunsichert. Umso wichtiger ist es, dass Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident wie ein Fels in der Brandung steht."

RND/dpa

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