Feierabend um 22 Uhr: SPD-Vize Geywitz will mehr freie Zeit

  • Mehr Zeit für die Familie statt für die Politik: Das wünscht sich die stellvertretende SPD-Vorsitzende Klara Geywitz.
  • Sie kann sich durch zwei Vorfälle im Bundestag ermutigt fühlen.
  • Was die SPD-Politikern konkret fordert.
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Berlin. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Klara Geywitz wünscht sich mehr Zeit für die Familie statt für die Politik. Sie fände gut, wenn "wir einfach uns alle gegenseitig die Regeln geben: Abends um 22.00 Uhr ist Feierabend, und mindestens ein Tag am Wochenende ist frei", sagte Geywitz in einem am Dienstag auf den Social-Media-Kanälen der SPD verbreiteten Gespräch. Politik müsse so organisiert werden, dass man sich nicht zwischen Familie und Politik entscheiden müsse "und auch keine Rossnatur braucht".

Tatsächlich dauern etwa Koalitionsausschüsse und andere Verhandlungen oft bis in die Nacht, auch am Wochenende sind die Politiker vielfach gefordert. Der Bundestag hatte seine Zeiten vor kurzem allerdings eingeschränkt, um Nachtsitzungen zu verhindern. Zuvor waren binnen weniger Stunden zwei Abgeordnete zusammengebrochen.

RND/dpa