FDP-Vize Kubicki: Kramp-Karrenbauer wird nicht Kanzlerin

  • Christian Lindners Vize bei der FDP, Wolfgang Kubicki, glaubt nicht, dass Annegret Kramp-Karrenbauer Angela Merkel als Kanzlerin nachfolgen wird.
  • Auch dem ebenfalls gehandelten NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet räumt er keine Chancen ein.
  • Er nennt andere Favoriten.
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Berlin. FDP-Vize Wolfgang Kubicki gibt der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer keine Chancen, Angela Merkel auch als Kanzlerin zu beerben. "Kramp-Karrenbauer wird es nicht werden", sagte der Bundestagsvizepräsident im Interview mit RTL/n-tv und ergänzte humorig in Anspielung auf die Herkunft von Kramp-Karrenbauer: "Ich weiß, warum die Kanzlerin sie zur Verteidigungsministerin gemacht hat. Weil die Bundeswehr zur Verteidigung des Saarlands immer noch ausreicht."

Und wer wird nun Merkel-Nachfolger im Kanzleramt? "Ich setze auf (Bundesgesundheitsminister) Jens Spahn oder vielleicht später Daniel Günther, den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein", sagte Kubicki. Früher hätte er immer Friedrich Merz genannt, der mit Kramp-Karrenbauer um den CDU-Vorsitz konkurriert hatte. "Doch der hat sich nach seiner Nichtwahl sehr ungeschickt gegenüber der eigenen Partei verhalten."

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Auch für Laschet sieht er keine Chance

Keine Aussichten auf das Kanzleramt hat aus Sicht des FDP-Politikers auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet. "Ich mag ihn wirklich gerne, aber die Wirkung von Herrn Laschet außerhalb von NRW wird überschätzt."

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RND/dpa