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  • FDP-Parteitag in Berlin: Volker Wissing ist neuer Generalsekretär

Teuteberg-Nachfolger steht fest: Wissing ist neuer FDP-Generalsekretär

  • Die FDP hat den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Volker Wissing zum neuen Generalsekretär gewählt.
  • Wissing erhielt 528 der 638 abgegebenen gültigen Stimmen.
  • Ein Jahr vor der Bundestagswahl 2021 löst er vorzeitig die bisherige Amtsinhaberin Linda Teuteberg ab.
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Berlin. Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing ist neuer FDP-Generalsekretär. Der Parteitag in Berlin wählte ihn am Samstag mit 82,76 Prozent der Stimmen. Er löst ein Jahr vor der Bundestagswahl 2021 vorzeitig die bisherige Amtsinhaberin Linda Teuteberg ab.

FDP-Chef Christian Lindner will seine Partei vor der Bundestagswahl personell und thematisch neu aufstellen. Teuteberg gilt als zu zurückhaltend in der politischen Auseinandersetzung.

Wissing sagte in seiner Bewerbungsrede, das Land stecke in einer Wirtschaftskrise. Deutschland habe schon schwerste Wirtschaftskrisen durchlebt und ein Wirtschaftswunder geschafft. Damals sei das Land erfolgreich gewesen, weil sich die Politik zurückgehalten habe.

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FDP-Generalsekretärin Teuteberg verliert Amt
1:33 min
Inmitten niedriger Umfragewerte gibt FDP-Chef Christian Lindner Generalsekretärin Linda Teuteberg den Laufpass.  © Reuters

Die Devise: “Privat vor Staat”

Kreativität des Einzelnen sei damals gefragt gewesen, nicht ein Einheitskonzept des Staates. Auch heute müsse der Staat schnell die Finger wieder aus der Wirtschaft zurückziehen, sagte Wissing. Heute sei wieder Gründergeist gefragt. “Privat vor Staat” sei die Devise, machte er deutlich.

Wissing wurde auf einem außerordentlichen Parteitag gewählt, der praktisch in einen ordentlichen Parteitag integriert worden war. Wegen der Corona-Pandemie wurden besondere Sicherheitsvorkehrungen und organisatorische Maßnahmen ergriffen.

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So wurden den Angaben zufolge keine Gäste eingeladen und auch keine Aussteller. Es kamen nur Delegierte, Medienvertreter und Mitarbeiter unter strengen Regeln.

Von den 662 Delegierten waren nicht alle anwesend. Letztlich waren es den Angaben zufolge rund 560 Delegierte, etwa 100 blieben zu Hause. Sie konnten aber ihr Stimmrecht an anwesende Delegierte übertragen.

RND/dpa

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