„Jahrzehnt der Entlastung“ – Lindner will Steuerpläne strecken

  • Der FDP-Chef Christian Lindner äußerte sich zu Plänen, sollte seine Partei nach der Bundestagswahl an der Regierung beteiligt sein.
  • Nicht alle Steuerziele der Liberalen will Lindner sofort angehen.
  • Den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz will er nicht automatisch als Bundeskanzler unterstützen.
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Berlin. FDP-Chef Christian Lindner will im Fall einer Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl nicht alle Steuerpläne der Liberalen sofort angehen. „Es ist nicht geplant, alle unsere steuerpolitischen Vorschläge in einem Jahr umzusetzen. Es geht um eine Trendwende“, sagte Lindner dem „Handelsblatt“ (Freitag).

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„Auf ein Jahrzehnt der Belastung bei Steuern, Abgaben und Bürokratismus sollte ein Jahrzehnt der Entlastung bei Steuern, Abgaben und Bürokratismus folgen“, machte der FDP-Chef deutlich. Lindner mahnte eine „ehrliche“ Analyse der Haushaltssituation nach der Wahl an.

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Lindner will den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz nicht automatisch als Bundeskanzler unterstützen, auch wenn die SPD die Bundestagswahl klar gewinnt. „Vermutlich werden über 70 Prozent der Menschen ihn dennoch nicht gewählt haben. Es entscheiden Koalitionsoptionen“, sagte Lindner dem „Handelsblatt“.

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RND/dpa

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