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  • FC St. Pauli linksextrem? Logo landet auf britischer Anti-Terror-Liste

FC-St.-Pauli-Logo auf Antiterrorliste: So reagiert der Verein

  • Der FC St. Pauli und seine Fans äußern sich des Öfteren zu politischen Fragen.
  • Nun ist das Logo des Vereins auf einer Liste mit potenziellen Gefährdern gelandet.
  • Der Klub reagiert auf seine Weise.
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Mit einem klaren Statement für seine politischen Werte hat der FC St. Pauli darauf reagiert, dass das Logo des Vereins offenbar auf einer offiziellen Antiterrorliste aufgetaucht ist. „Well played, James!“, kommentierte der Kiezklub einen Post seines Spielers James Lawrence.

Der hatte geschrieben, dass er stolz sei, für den FC St. Pauli zu spielen: „Antifaschistisch, antirassistisch, antisexistisch and antihomophob. Was sollte man daran nicht mögen?“, fragte Lawrence auf Instagram.

Grund für die Reaktion ist die Nachricht, dass die britische Organisation Counter Terrorism Policing das Logo des FC St. Pauli auf einer Liste mit potenziell gefährlichen Symbolen aufführt. Counter Terrorism Policing ist ein Netzwerk der staatlichen Antiterrorkämpfer des Vereinigten Königreichs. Die Liste wird im Land verteilt, um etwa Ärzte und Lehrer für Gefahren zu sensibilisieren.

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Auch Greenpeace und Peta auf Antiterrorliste

Auf der Liste finden sich unter anderem die Naturschutzorganisation Greenpeace, Peta und andere Organisationen, die ausdrücklich auf Gewalt verzichten wollen, wie der britische „Guardian“ berichtet. Die Erkennungszeichen dieser Gruppen stehen dort neben denen von zweifelsfrei gefährlichen Vereinigungen wie Terrorgruppen und verbotenen rechtsextremistischen Gruppierungen.

Die britische Polizei legt laut „Guardian“ Wert darauf, dass die auf der Liste genannten Gruppen nicht unbedingt gefährlich seien. Gefährliche Personen könnten allerdings die aufgeführten Zeichen oder Symbole tragen.

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Der FC St. Pauli äußert sich immer wieder zu politischen Themen. Seine Fans gelten als links und beziehen regelmäßig Stellung, unter anderem zu Fragen der Flüchtlingspolitik oder im Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Homophobie.

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pach/RND